MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Bei den Gesprächen mit den USA sieht alles nach einem großen Deal aus und nach einem möglichen Treffe auf der Ebene der Staatschefs. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko nach seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament. Der Staatschef hat einige Fragen aus dem Saal beantwortet.
„Wir führen einen sehr schwierigen Dialog mit den Amerikanern. Sie fragen bereits: „Lassen sie uns weitere Treffen und Gespräche planen“. Alles sieht nach einem, wie sie sagen, großen Deal aus. Alles geht dazu, dass wir uns mit Trump treffen und verhandeln müssen. Von ihrer Seite garantieren sie die Aufhebung aller Sanktionen“, sagte der belarussische Führer. „Sie verstehen: Sanktionen gegen Belarus und Russland bringen nichts. Wollen sie US-Dollar als eine Reserve-Währung behalten? Sicher. Warum tun sie also das alles mit uns? Trump versteht das. Als Ökonom. Als guter Geschäftsmann. Die Wahrheit ist auf unserer Seite und die Zeit wird alles an ihren Platz bringen.“
„Wir müssen mit ihnen Beziehungen aufbauen. Wie das andere Staaten tun. Auf keinen Fall auf Kosten anderer Länder. Zum Glück haben wir mit Putin ein vollständiges Verständnis dessen, was vor sich geht. Wir besprechen diese Probleme, wir treffen uns oft“, sagte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident reagierte auf die Meinung einiger Russen, die sich darüber beklagen, dass Belarus mit den USA verhandelt. Er wandte sich an den russischen Botschafter in Belarus, Boris Gryslow: „Boris Wjatscheslawowitsch, führen Sie denn in Russland keine Gespräche mit den Amerikanern? Er ist ein kluger Politiker, er versteht es.“
Das Staatsoberhaupt versicherte, dass entsprechende Verhandlungen "nicht auf Kosten Russlands" geführt werden.
Der Präsident sagte, dass es bei den jüngsten Verhandlungen mit der US-Delegation auch Fragen gab, die Venezuela betrafen: „Wir müssen verhandeln. Wenn wir den Amerikanern dabei etwas helfen könnten, werden wir ihnen helfen, aber ehrlich. Ohne jemandes Partei zu ergreifen.“
Alexander Lukaschenko äußerte sich zur Begnadigung von Verurteilten. „Sowohl John Coale als auch Chris Smith haben das positiv bewertet. Sie sagen: „Der belarussische Präsident hält sein Wort.“ Sie betrügen nicht. Sie tun, was sie versprochen haben. Es ist für die Verhandlungen sehr wichtig“, bemerkte das Staatsoberhaupt. „Aber unsere geflüchteten im Westen sind wütend geworden. Sie müssen zeigen, dass sie nicht nur daran teilgenommen haben, sondern dass sie selbst sie befreit haben.“
Der Präsident betonte in diesem Zusammenhang, und dies bestätigt auch die amerikanische Seite, dass in die Lösung dieser Frage keine Drittpartei involviert war. „Die Amerikaner und ich haben vereinbart, dass wir keine Verhandlungen mit unserem geflüchteten Abschaum führen werden. Sie haben nichts damit zu tun. Danke an John Coale, der kürzlich sagte: „Dies geschah nicht mit Hilfe der USA. Es war ein 100% Verdienst der USA.“ Damit wurde alles gesagt.“
„Die Amerikaner haben sich natürlich sehr engagiert. Und diese Frage kommt immer an die Oberfläche. Obwohl es dort andere Fragen gibt. Aber diese sorgt für Aufregen. Die Journalisten greifen sie auf, wie die Politiker auch“, sagte das Staatsoberhaupt.
