Mobile Version
EG
Projekte
Services
Staatsorgane

Lukaschenko über Kompensationsgespräche mit Russland wegen Lieferung schmutzigen Öls

Präsident 07.06.2019 | 12:20
Lukaschenko besucht "Naftan"
Lukaschenko besucht "Naftan"

NOWOPOLOZK, 7. Juni (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko empfiehlt Leitern einheimischer Raffinerien nachdrücklich, alle Fragen der Kompensation von Verlusten wegen Lieferung des nicht konditionsgerechten russischen Öls ausschließlich im geschäftlichen Rahmen zu lösen. Das erklärte er heute beim Besuch der Ölraffinerie OAO „Naftan.“

Das verschmutzte russische Öl habe die Raffinerie in Mosyr erreicht, „Naftan“ habe aber schnell reagiert und die Auslastung seiner Betriebe wesentlich gesenkt, hieß es. Alexander Lukaschenko wandte sich an den Generaldirektor von „Naftan“ Alexander Demidow: „Als Betriebsleiter musst Du ständig daran denken, wie der Betrieb seinen Gewinn erwirtschaften kann. Durch die Produktion und Vertrieb, also Marketing, oder auch durch die Kompensation der Verluste.“

Alexander Lukaschenko sieht die Lösung solcher Fragen nur in einer sachlichen Diskussion und Verteidigung eigener Interessen am Verhandlungstisch. „Weder schreien noch betteln. Wir müssen sachlich und im geschäftlichen Rahmen unsere Interessen wahren“, bemerkte er.

Am 19. April kündigte das staatliche Ölunternehmen Belneftechim an, dass sich die Qualität des russischen Urals-Öls in der Pipeline der OAO „Gomeltransneft Drushba“ drastisch verschlechtert hat. Der Gehalt an Organochlorverbindungen im Öl hat die Grenzwerte um ein Dutzend Mal überschritten. Die beiden Ölraffinerien – Mosyr und OAO „Naftan“ – mussten ihre Auslastung reduzieren und Verluste hinnehmen.

Druckversion
Nachrichten der Rubrik Präsident
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk
Soligorsk