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18 Dezember 2025, 17:31

Lukaschenko über Sauberkeit und Ordnung: „Nicht zu Methoden wie in Singapur zwingen“

MINSK, 18. Dezember (BelTA) - In seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament betonte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko die Wichtigkeit von Sauberkeit und Ordnung.

„Belarus ist ein sauberes Land. Das ist der erste Eindruck, den unsere Gäste gewinnen. Und es steckt enorm viel Arbeit dahinter. Zehntausende Menschen arbeiten jeden Tag daran, alles sauber und ordentlich zu halten, selbst wenn die meisten unserer Bürger noch schlafen“, so das Staatsoberhaupt. Es gehe dabei nicht nur um die Abwesenheit von Müll, sondern auch um gepflegte Parks, blumengeschmückte Straßen und alle Erholungsgebiete.

Die Menschen hätten sich jedoch so sehr an diese Ordnung gewöhnt, dass einige sie missbrauchten und sogar in Waldgebieten Müllhalden anlegten. Laut dem Präsidenten würden selbst im Jahr der Verbesserung Dutzende Fälle von Vandalismus an Neubauten registriert.

„Das mag unangebracht sein, aber liebe Landsleute, ich appelliere an jeden Einzelnen von Ihnen: Respektieren wir die Arbeit der Menschen und zwingen wir den Staat nicht dazu, auf Methoden wie in Singapur zurückzugreifen“, warnte Alexander Lukaschenko. „Dort kann man allein für das Wegwerfen eines Bonbonpapiers eine Geldstrafe von bis zu 2.000 Rubel oder Zwangsarbeit bekommen. Ähnliche Initiativen haben wir bereits von einigen unserer Abgeordneten gehört.“
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