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03 Februar 2026, 13:59

Lukaschenko über Viehsterben: Es ist moralisch verwerflich, wenn wir unsere tierischen Brüder bei diesem Wetter nicht schützen können

MINSK, 3. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute während der Besprechung der sozialen und wirtschaftlichen Fragen der Region Witebsk gesagt, dass eine Situation, wenn Nutztiere sterben, moralisch verwerflich ist. 
„Warum spreche ich vom Viehsterben? Es ist doch moralisch verwerflich, wenn wir bei diesem schwierigen Wetter unsere tierischen Brüder nicht schützen können. Wie geht das denn, wenn Katzen, Ferkel, Kälber, Welpen nicht geschützt sind?!“, fragte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass man früher auch ohne technische Möglichkeiten der heutigen Zeit alles daran setzte, das Vieh vor frostigen Temperaturen zu retten. Es kam sogar vor, dass man neugeborene Ferkel nach Hause trug, wo man sie in Wärme fütterte und behandelte. „Die Leute wussten: Vieh war ihr zukünftiges Leben. Milch, Fleisch. Und sie verstanden: Alles andere ist moralisch verwerflich. Und was geschieht heute?", fragte der Staatschef. 
Alexander Lukaschenko betonte: Ohne Kühe und Kälber werde es weder Fleisch noch Milch geben. Das Viehsterben sei ein Problem, das nicht nur in der Region Witebsk nicht gelöst worden sei. Dieselbe Situation lasse sich auch in den anderen Regionen des Landes beobachten. 

„Wir müssen mit den Kälbern anfangen. Wir haben verstanden, dass die Kälber in Polyethylenhäusern bei minus 25-30 Grad draußen nicht überleben können. Das ist ein Sarg für Kälber. Schade nur, dass der Landwirtschaftsminister, ein Tierarzt von Beruf, das nicht verstanden hat. Das sage ich ihm jeden Tag“, fügte der Präsident hinzu.
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