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07 Juli 2026, 13:11

Lukaschenko unterstützt grundsätzlich Vorschlag zur Vergrößerung des Kreises Dribin

MINSK, 7. Juli (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat den Vorschlag zur Vergrößerung des Kreises Dribin grundsätzlich unterstützt. Dies erklärte der Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees Mogiljow, Anatoli Isatschenko, nach der Beratung beim Staatsoberhaupt gegenüber Journalisten.

„Bei einem Besuch des Staatsoberhauptes im Kreis Dribin wurden entsprechende Aufgaben gestellt. Wir haben sie ausgearbeitet, und heute wurde über die Vergrößerung des Kreises Dribin berichtet. Der Präsident hat unsere Vorschläge unterstützt. Der Kreis wird durch die Eingliederung von Teilen der Kreise Tschaussy, Gorki und Mogiljow vergrößert“, sagte der Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees. „Alexander Lukaschenko hat uns beauftragt, einen Rechtsakt auszuarbeiten und weiter vorzulegen. Gemeinsam mit der Regierung werden wir alle Punkte noch einmal sorgfältig prüfen und durchgehen, um die Probleme für die Menschen so gering wie möglich zu halten. Denn das Wichtigste dabei sind die Menschen. Daher werden wir natürlich weiter daran arbeiten. Aber grundsätzlich wurden unsere Vorschläge vom Präsidenten unterstützt.“
Wie Anatol Isatschenko erläuterte, wird der Kreis Dribin dadurch in seiner Größe zum durchschnittlichen Kreis im Gebiet Mogiljow werden. Derzeit beträgt seine Fläche 76.600 Hektar, darunter 40.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Nach der Vergrößerung wird die Gesamtfläche 96.000 Hektar betragen, mit 56.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.

Die Änderungen betreffen 27 Ortschaften mit etwa 960 Einwohnern. Was die sozialen Fragen betrifft, ist der Regionsleiter zuversichtlich, dass es hier keine Probleme geben werde, denn nach der geltenden Gesetzgebung bestehe die Möglichkeit zu wählen, in welcher Schule die Kinder unterrichtet werden oder in welcher Poliklinik sie behandelt werden. Die Änderung der Verwaltungsgrenzen werde diese Fragen nicht beeinflussen.

Insgesamt geht es darum, die Effizienz der Arbeit des Kreises Dribin zu steigern und seiner Entwicklung neue Impulse zu geben. Derzeit gilt dieser Kreis als der kleinste in Belarus und als einer der am dünnsten besiedelten.
Nach der Vergrößerung werden auf dem Territorium des Kreises Dribin zusätzlich neue Wirtschaftssubjekte gebildet. Es werden nicht mehr drei, sondern fünf landwirtschaftliche Betriebe sein.

„Agromaschservice wird kommen und auf dem Land wirtschaften. Das Unternehmen wird dann auf dem Territorium des Kreises Dribin tätig sein, aber auf den Flächen des Kreises Tschaussy, die wir übertragen. Wir gründen das Unternehmen ‚Sarja-Agro‘, das im Kreis Dribin arbeiten wird, aber die Flächen werden aus den Kreisen Tschaussy und Mogiljow stammen. Unser Zuchtverband wird die Produktion von Zuchtbullen für Fleischrassen ausweiten – wir weisen ihnen zusätzlich bis zu 2.000 Hektar Land zu, plus den Bau eines Komplexes – aus Flächen des Kreises Dribin plus Flächen des Kreises Mogiljow. Der ‚Gorker Elevator‘ wird seine Flächen und Präsenz erweitern“, berichtete Anatol Isatschenko über den Umfang der bevorstehenden Veränderungen.
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