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18 Dezember 2025, 16:30

Lukaschenko vergleicht Plan der geflohenen Opposition für belarussische Wirtschaft mit Aufgabe der Souveränität

MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko verglich den kürzlich veröffentlichten Plan der geflohenen Opposition zur „Wiederbelebung der belarussischen Wirtschaft” mit der Aufgabe der Souveränität. Dies erklärte er in seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament.
„Im Grunde genommen handelt es sich dabei um die Aufgabe der Souveränität von Belarus und den Zusammenbruch seiner Wirtschaft unter ausländischer Kontrolle. Seit vielen Jahren hat sich nichts geändert. Es ist immer noch derselbe Kampf um bestimmte Posten, Ämter und finanzielle Ressourcen. Deshalb haben wir mit zusammengebissenen Zähnen immer für den Erhalt unserer Produktionsstätten und der industriellen Grundlage für die Entwicklung der Republik gekämpft“, sagte der Präsident.

„Was schlägt unsere geflohene Opposition auf Geheiß ihrer Herren vor? Vor kurzem wurde dieses Dokument veröffentlicht. Vor gerade einmal einem Monat präsentierten die Büros in Litauen und Warschau einen weiteren vielbeachteten Plan zur „Wiederbelebung der belarussischen Wirtschaft“. Er umfasst vier Hauptpunkte“, erklärte der Staatschef.
Der erste Punkt ist der Anschluss an das europäische Energiesystem. „Wenn sie an die Macht kommen, werden sie sich an das europäische Energiesystem anschließen. Sie können sich vorstellen, dass die Stromtarife sofort um mindestens das Vier- bis Fünffache steigen werden, wenn man auf die Sanktionen gegen russisches Gas und Öl stößt“, bemerkte der Präsident dazu.

Der zweite Punkt ist die umfassende Privatisierung und der Verkauf von Staatseigentum. „Kommentare sind überflüssig. Anscheinend werden sie dafür seit Jahren mit Zuschüssen und unter der direkten Kontrolle westlicher Geheimdienste gehalten“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wer wird sie denn einfach so dort ernähren? Nut mit dem Versprechen, dass in Belarus alles verteilt wird.“
Der dritte Punkt des Plans der Flüchtlinge ist die finanzielle Unabhängigkeit durch Kredite internationaler Organisationen. „Widerspruch und Dummheit in einem Satz. Als diese Organisationen in Belarus tätig waren, haben sie sich nicht gerade durch großen Altruismus ausgezeichnet“, kommentierte der Präsident. „Wenn es einen günstigen Kredit gibt, dann kaufe bestimmte westliche Ausrüstung, die heute teurer ist als chinesische und indische. Wenn du nicht willst, dann nimm ihn nicht.“

Der vierte Punkt enthält schließlich nur ein einziges Wort: Digitalisierung. „Ohne jegliche Erläuterung. Anscheinend nur ein Modewort, das in jeden Plan eingefügt werden muss“, bemerkte der Staatschef.
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