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Präsident
05 Januar 2023, 11:25

Lukaschenko verlangt, den Bau belarussischer Häfen in Russland zu beschleunigen

MINSK, 05. Januar (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko verlangt, den Bau belarussischer Häfen in Russland zu beschleunigen. Diese Forderung aht er bei der Besprechung über den Export belarussischer Waren ausgesprochen.

Der Präsident wies darauf hin, dass aufgrund der Versuche, Belarus durch Sanktionen zu strangulieren, im vergangenen Jahr die bestehende Logistik unterbrochen war. Wir mussten nach neuen logistischen Wegen suchen. "Wir werden auch diese Fragen diskutieren müssen. Zumindest das, worum Sie mich gebeten haben, auf der Ebene des Präsidenten der Russischen Föderation zu klären, um die Häfen für uns zu öffnen, ist meines Erachtens geklärt worden. Es bleibt nur noch eine Kleinigkeit übrig - mit dem Verladen in diesen Häfen zu beginnen. Allerdings haben wir bereits begonnen, einige Dinge zu laden. Wir müssen diese Häfen schneller bauen, sie auf ein bestimmtes Niveau bringen und den Handel über unsere eigenen Häfen abwickeln“, so der Präsident.

Wie man früher berichtete, hielt das Staatsoberhaupt im August 2022 eine Besprechung über die Schaffung von Hafenanlagen für den Export belarussischer Produkte ab. Diskutiert wurden unter anderem die Kosten und der Zeitplan für den Bau, die Amortisationsdauer und mögliche Risiken. "Der Hafen muss schnell und mit minimalen Kosten gebaut werden", betonte damals Alexander Lukaschenko.

Nach Ansicht des Präsidenten hat Belarus jetzt eine gute Chance, eine eigene Hafeninfrastruktur aufzubauen. "Davon haben wir schon lange geträumt. Die Russische Föderation hat uns auf allen Ebenen Türen geöffnet. Zumindest gibt es keine Hindernisse seitens des russischen Präsidenten, mit dem ich über diese Fragen verhandelt habe, nur eine außergewöhnliche Unterstützung. Ich würde gerne wissen, ob das heute bei euch der Fall ist", sagte Alexander Lukaschenko.

"Wir haben keine Zeit, darauf zu warten, dass diese oder jene Infrastruktur in irgendeinem Hafen gebaut wird. Wir sprechen heute in erster Linie über die nordwestliche Region der Russischen Föderation. Der russische Präsident zeigte mir persönlich alle Häfen von St. Petersburg und Umgebung (er kennt sich in der Stadt sehr gut aus). Er hat mir angeboten, eine beliebige Richtung zu wählen. Aber ich habe ihm gesagt, dass wir heute zu verladen brauchen. Er sagte dann: Ein beliebiger Standort und Ladebeginn. So (ich sage das oft im übertragenen Sinne) werden wir beim Bauen alles mit Säcken verladen. Natürlich können 12 Millionen Tonnen oder mehr nicht in Säcken verladen werden, aber dennoch bedeutet das, dass wir heute buchstäblich jeden verfügbaren Quadratmeter der russischen Häfen nutzen sollten, um unsere Waren zu verladen", betonte der belarussische Staatschef.

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