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Lukaschenko will südöstliche Regionen des Gebiets Mogiljow noch in diesem Jahr besuchen

Präsident 29.07.2019 | 14:47

MINSK, 29. Juli (BelTA) – Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko plant die südöstlichen Regionen des Gebiets Mogiljow noch in diesem Jahr zu besuchen. Das sagte er heute bei der Ernennung von Leitern lokaler Behörden.

"Ich habe bereits geplant, in naher Zukunft, womöglich in diesem Jahr, den Südosten des Landes zu bereisen. Ich habe aus der Luft diese Region bereits inspiziert, aber ich glaube, dass eine gründliche Diskussion über das Entwicklungsprogramm der südöstlichen Kreise des Gebiets Mogiljow auf die Tagesordnung gesetzt werden sollte. Deshalb werde ich mit Kreisleitern des Gebiets zusammenkommen und darüber sprechen“, sagte Alexander Lukaschenko. Der Präsident wollte wissen, wie sein Dekret über die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region und das entsprechende Regionalprogramm für den Zeitraum bis 2020 umgesetzt würden. Er sei informiert worden, sagte er, dass zum Beispiel in der Stadt Slawgorod neue Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Holzverarbeitung gegründet worden seien.

Das Staatsoberhaupt wollte auch über die Lage in den anderen Regionen des Landes wissen und wie es um wirtschaftlich schwache Landwirtschaften stehe. „Wie geht es dem Betrieb „Owsjanka“? Er braucht Unterstützung, schließlich gehörte er zu einem der stärksten Landwirtschaftsbetriebe in Belarus, geschweige denn im Kreis Gorki. Der Kreis Gorki ist einer der führenden Kreise im Land. Vor ein Paar Jahren wurde er auf Vordermann gebracht, aber heute braucht er wieder etwas Unterstützung.“

Alexander Lukaschenko sprach auch über den Kreis Krugloje: „Das ist ein anständiger Kreis, wo man arbeiten kann und muss. Probleme gibt es auch dort genug. Ich besuche diese Region 20 Mal im Jahr und sehe alles wie auf der Landkarte. Die Situation ist dort nicht schlecht. Ein kleiner Kreis, der sich eines Tages für einen bestimmten Weg entschieden hat. Das war eine richtige Entscheidung, und nun wir müssen diesen Kreis unterstützen“.

Der Präsident stellte fest, dass die belarussischen Regionen ihre Konjunktur hauptsächlich aufgrund der Landwirtschaft aufrechterhalten, weshalb diesem Sektor besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Das Staatsoberhaupt hat diese Themen kürzlich während der landesweiten Telefonkonferenz zur Erntekampagne und während seines Arbeitsbesuches im Kreis Wetka angesprochen.

Der Staatschef erinnerte erneut daran, dass die Agrarier des Landes in diesem Jahr die Aufgabe hätten, 9,5 Mio. t Getreide einzufahren. Diese Zahl sei unbedingt anzustreben, der Prozess werde von der Regierung und der Präsidialverwaltung kontrolliert. Dabei könnte der endgültige Ertrag höher ausfallen als geplant.

Das Staatsoberhaupt erinnerte auch an seine Forderung, die Situation mit dem Tod von Nutztieren unter strengster Kontrolle zu halten. Er wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 85000 Jungtiere in den landwirtschaftlichen Betrieben des Landes starben, das sind etwa 40000 Tonnen Rindfleisch. „Wir haben dadurch sehr viel Geld verloren. Deshalb gilt meine strenge Forderung“, sagte er. „In Zeiten hoher Technologien und digitaler Infrastruktur in der Landwirtschaft ist es einfach eine Schande, wenn Jungtiere krepieren. Es gibt einzelne Betriebe, die sich um diese Technologien und um die Tiere selbst keinen Dreck kümmern.“

Wie bereits berichtet, hat Alexander Lukaschenko die Ernennung von Leitern lokaler Exekutivkomitees in einer Reihe von Gebieten und Kreises in Belarus genehmigt.

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