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Präsident
16 September 2020, 18:40

Lukaschenko: Zeit der Barrikaden und Proteste ist vorbei, man muss den Schöpfungsprozess fortsetzen

MINSK, 16. September (BelTA) – Die Zeit der Barrikaden und Straßenproteste ist vorbei. Jetzt muss man den Schöpfungsprozess fortsetzen. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute beim Treffen mit der politischen Führung des Landes im Palast der Unabhängigkeit.

„Wir haben die letzten zwei Monate in einer sehr schwierigen Zeitperiode gelebt. Heute treten wir in eine neue Etappe ein. Unter „wir“ meine ich nicht das ganze Land, sondern Minsk und noch ein Paar Städte, wo die ewig Unzufriedenen versuchten, die politische Lage zu destabilisieren und den sozialen Frieden, unsere Hauptmarke, zu vernichten. Das waren die wichtigsten Angriffsziele“, sagte der Staatschef.

Die meisten Menschen in Belarus lebten in den letzten zwei Monaten und leben auch heute noch ein gewöhnliches Leben: Die Ernte wird eingebracht, die Betriebe modernisiert, die Häuser, Schulen und Krankenhäuser gebaut. Bald wird der Start für das erste Kernkraftwerk gegeben. „Das Land ist immer in Bewegung, es tut sich was, der Wohlstand wächst etappenweise. Ich kann nicht verstehen, welche Veränderungen noch notwendig sind. Man muss sich nur etwas beschleunigen“, sagte Lukaschenko.

In einer schwierigen Situation hätten die Machtvertikale, die Sicherheitskräfte, patriotische Verbände und Parteien wie eine Mauer gestanden. Das hält Alexander Lukaschenko für sehr wichtig. „Ich habe Menschen gesehen, die ihrer Pflicht treu bleiben. Menschen, die standhaft und heimattreu sind. Ich danke allen, die sich anständig und zuverlässig benommen haben“, sagte der Präsident.

In der nächsten Zeit würden Maßnahmen ergriffen, um den Status des Staatsangestellten zu verstärken, kündigte Alexander Lukaschenko an.

„Wir haben die Lehren gezogen. Wir wissen, wo wir welche Fehler gemacht haben. Wir haben bereits begonnen, diese Fehler zu beseitigen. Ich rufe alle an, sich diesem Prozess anzuschließen. Wir werden auf der innenpolitischen Front alle Lücken schließen. Bereits in diesem Jahr wird Belarus zur Normalität der letzten Monate zurückkehren. Die Zeit der Barrikaden und Proteste ist vorbei. Jetzt sind wir aufgefordert, den Schöpfungsprozess fortzusetzen, vernünftige Veränderungen und Reformen zu verwirklichen“, betonte er.

Mehr als 40 Staaten der Welt seien in den letzten Jahren von Massenprotesten und Revolutionen betroffen worden. In einigen Ländern prägten die Ausschreitungen das Alltagsbild, zum Beispiel in den USA, in Frankreich, Deutschland, Bulgarien, Montenegro, Hongkong und Russland. „Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein wie früher oder wie vor der Corona-Krise. Aber Belarus muss zurück zur Normalität. Minsk muss zurück zum normalen Alltag zurückkehren“, fügte er hinzu.

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