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21 November 2025, 14:29

Lukaschenko: Zusammenarbeit zwischen universitären, akademischen und angewandten Forschungen muss verstärkt werden

MINSK, 21. November (BelTA) – Die Zusammenarbeit zwischen universitären, akademischen und angewandten Forschungen muss verbessert und produktiver gestaltet werden. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf einer Sitzung zu Fragen der Entwicklung des Wissenschaftsbereichs und der Tätigkeit der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
„Es ist notwendig, die Zusammenarbeit zwischen universitären, akademischen und angewandten Forschungen zu verbessern und gemeinsame interdisziplinäre Cluster und Labore zu bilden“, betonte der Staatschef.

Beispielsweise ist die Rolle der NAN in der medizinischen Forschung noch nicht sehr deutlich erkennbar, was auch auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe zur Analyse der Tätigkeit der NAN angesprochen wurde. „Sie haben den Wettbewerb, wie behauptet wird, gegenüber den Universitäten und den Republikanischen Forschungszentren verloren. Obwohl sie sich auch nicht durch etwas Besonderes auszeichnen“, bemerkte der Präsident.

Alexander Lukaschenko forderte, die Situation zu untersuchen und gegebenenfalls Entscheidungen zu treffen. Dies betrifft insbesondere die Haushaltsausgaben. „Wir können uns nicht verzetteln. Es gibt kein Geld zu verschenken. Die Zeit verlangt von uns, unsere Anstrengungen auf die wichtigsten Bereiche zu konzentrieren, die dem belarussischen Staat Stabilität und eine hohe Lebensqualität für unsere Bevölkerung sichern“, erklärte der belarussische Staatschef.
Der Präsident hat der Akademie der Wissenschaften die Aufgabe gestellt, sich auf die Lösung der Probleme des realen Wirtschaftssektors zu konzentrieren. „Das ist ein Gesetz, das strikt eingehalten werden muss“, betonte er.

Erstens müsse die Zusammenarbeit mit Branchenvertretern und großen Unternehmen verstärkt werden. Eine Innovationskluft zwischen Labor und Produktion sei inakzeptabel, stellte der Staatschef fest.

Zweitens wies Alexander Lukaschenko auf das Problem der thematischen Überlappungen und der Oberflächlichkeit in wissenschaftlich-technischen Programmen hin. „Die vorgeschlagenen Themen führen oft nicht zum Erwerb neuer Kenntnisse und zu reproduzierbaren technischen Entwicklungen“, sagte er. Der Staatschef präzisierte, dass man wichtige Themen, die auf den ersten Blick zwar privat erscheinen mögen, nicht außer Acht lassen dürfe. Denn ohne ein neues Zahnrad sei es manchmal unmöglich, ein qualitativ hochwertiges Muster einer neuen Technik herzustellen.

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