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18 Dezember 2025, 00:15

Lukaschenko übergab Coale „pragmatische Vorschläge“, die im US-Interesse liegen 

MINSK, 17. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den Vereinigten Staaten vorgeschlagen, Verhandlungsgespräche auf pragmatischer Ebene zu führen. Das sagte er im Interview mit dem US-Fernsehsender Newsmax. 
Alexander Lukaschenko sagte, er habe während der Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten in Belarus John Coale der amerikanischen Seite „einige Vorschläge unseres Pragmatismus“ übergeben. Sie würden im US-Interesse liegen, fügte er hinzu. „Ich habe den Delegationsmitgliedern gesagt, also wie „Mann zu Mann“: Ihr sollt lernen, eure Niederlage zu akzeptieren. Wenn selbst ein großes Land wie die USA im Jahr 2020 einen Angriff gegen uns organisiert und verloren hat, muss man das als Realität hinnehmen. Man soll davon ausgehen. Es wird nichts bringen, wenn man da laut schreien würde „Wir haben verloren!“ Ihr habt verloren – dann lasst uns zusammen setzen und weiter machen“, sagte der Staatschef. 
„Man soll miteinander reden. Wir müssen aufhören, uns gegenseitig zu bekämpfen, besonders wenn wir der gleichen Meinung sind. Warum sollen wir ein schlechtes Verhältnis zu den Amerikanern haben? Was haben wir denn falsch gemacht? Nichts. Warum sehen die USA uns dann so schief an?“, fragte Lukaschenko rhetorisch.

Belarus habe ein wahres Interesse daran, gute Beziehungen zu den USA zu haben, gab das Staatsoberhaupt zu. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Parteien im Zuge des laufenden Dialogs über alles einigen können.
Das Staatsoberhaupt glaubt, dass die heutigen Staatsführer der nächsten Generation keine ungelösten Fragen in den Beziehungen vererben sollen. „Ich möchte nicht, dass die Probleme, die während meiner Präsidentschaft entstanden sind, auf die neue Generation übertragen werden. Jede Generation muss ihre Probleme selbst lösen. Unsere Generation, der Trump und Lukaschenko gehören, hat Probleme. Und wir müssen sie lösen“, ist sich der Präsident sicher.

Darüber hinaus gibt es allgemeine Fragen, bei denen Belarus und die USA einander helfen können. Als Beispiel nannte Alexander Lukaschenko Venezuela. „Können wir dort zusammen arbeiten? Natürlich. Ich habe John Coale gestern gesagt: Wir werden einfach so zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das venezolanische Volk in Frieden lebt und dass die Amerikaner im fremden Land nicht wegen Öl, Gold, Seltenerdmetallen oder im Kampf gegen Drogen sterben. Wo es eine Chance gibt, das Leben zu retten, muss man sie nutzen“, sagte der Präsident.

Über die weitere Entwicklung der belarussisch-amerikanischen Beziehungen sagte Alexander Lukaschenko, er erkenne gewisse Ähnlichkeit der beiden Völker. Schließlich haben viele Menschen in den USA europäische Wurzeln. „Daher bin ich mir sicher, dass wir uns einigen werden. Vielleicht auf der Ebene des Pragmatismus. Amerikaner sind außergewöhnlich pragmatisch. Wir auch. Deshalb denke ich, wenn wir uns auf pragmatischer Ebene in Bezug auf die wichtigsten Richtungen festlegen werden, werden wir uns einigen können“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu. 
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