MINSK, 16. Dezember (BelTA) – Die Situation in den Beziehungen zwischen den USA und Venezuela kann auf absolut friedliche Weise gelöst werden. Davon zeigte sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender Newsmax überzeugt.
Der Staatschef merkte an, dass das Interesse der Vereinigten Staaten von Amerika an dem benachbarten Venezuela durchaus verständlich sei. Ebenso wie beispielsweise das Interesse Russlands an der Lage in der Ukraine. „Ich bin absolut überzeugt, dass alle Fragen, alle Wünsche der Vereinigten Staaten von Amerika heute auf absolut friedliche Weise gelöst werden können“, betonte der Präsident. „Ein Krieg wird zu nichts führen. Gestern habe ich mit John Coale darüber gesprochen (gemeint sind die Verhandlungen vom 12. Dezember, Anm. BelTA). Ich habe ihm gesagt, dass dies ein zweites Vietnam wäre. Brauchen Sie das? Nein. Deshalb sollten Sie dort keinen Krieg führen. Da kann man sich einigen.“
„Ich denke, dass wir in naher Zukunft mit Donald Trump über dieses Thema sprechen können. Ich habe ihm viel Interessantes zu sagen“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.
