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25 März 2026, 08:09

Offizieller Besuch Lukaschenkos in der DVRK hat begonnen

PJÖNGJANG, 25. März (BelTA) - Der offizielle Besuch des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in der Demokratischen Volksrepublik Korea hat begonnen.
Der Besuch findet am 25. und 26. März statt und erfolgt auf Einladung des Vorsitzenden der Staatsangelegenheiten der DVRK, Kim Jong Un. Im Mittelpunkt stehen die bilateralen Gespräche auf höchster Ebene. Geplant ist die Erörterung des gesamten Spektrums der Beziehungen zwischen Belarus und der DVRK, die Festlegung der wichtigen Bereiche von gemeinsamem Interesse sowie der vielversprechendsten Projekte.
Der Besuch soll die vertragsrechtliche Grundlage der Beziehungen stärken und zur Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit beitragen.

Alexander Lukaschenko und Kim Jong Un trafen bereits im September 2025 in Peking zusammen, wo sie als geladene ausländische Gäste an der Parade teilnahmen. Damals lud der nordkoreanische Staatsführer den belarussischen Präsidenten zu Besuch ein.

Im Dezember letzten Jahres teilte das belarussische Staatsoberhaupt in einem Interview mit dem Fernsehsender „Newsmax“ seine Eindrücke von der persönlichen Begegnung mit dem Vorsitzenden der Staatsangelegenheiten der DVRK: „Er ist ein anständiger, ruhiger, ehrlicher Mensch. Es war ein kurzes Treffen. Aber ich habe bereits einen solchen Eindruck gewonnen. Ich bin überzeugt, dass mich mein Eindruck nicht täuscht. Mit ihm kann man sich einigen.“
Vor kurzem richtete Alexander Lukaschenko Glückwünsche an Kim Jong Un: im Februar zu dessen Wiederwahl als Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas und im März, am Vorabend des Besuchs, zu dessen Wiederwahl als Vorsitzender der Staatsangelegenheiten der DVRK. Der Präsident bekräftigte das Interesse Minsks am aktiven Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Pjöngjang auf verschiedenen Ebenen.

Derzeit bilden zwischenstaatliche Abkommen über Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit, über die Einsetzung einer Gemeinsamen Kommission für Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit sowie über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen die Grundlage der vertragsrechtlichen Basis der bilateralen Beziehungen. Zuvor haben die beiden Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen.

Ein bemerkenswertes Ereignis der letzten Jahre in der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Minsk und Pjöngjang war der Besuch des belarussischen Außenministers Maxim Ryschenkow in der DVRK im Sommer 2024. Dabei ging es um das beiderseitige Interesse am Ausbau des Handels. Unter anderem wurden die Möglichkeiten von Lieferungen belarussischer Pharmazeutika und Lebensmittel sowie die Einfuhr traditioneller hochwertiger koreanischer Kosmetik erörtert.

Erörtert wurden die Perspektiven einer Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Kultur und Sport.

Dabei erklärte Belarus seine Bereitschaft, Optionen für die Teilnahme an dreiseitigen Initiativen zu prüfen und bestimmte Projekte nicht nur direkt mit der DVRK, sondern auch im Zusammenwirken mit Russland oder China umzusetzen. Diese Länder verfügen schließlich über jahrzehntelange Erfahrungen in den Beziehungen zur DVRK, die im gemeinsamen Interesse genutzt werden könnten.

Die Länder haben auch gute Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit. Im Oktober 2025 nahm die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui an der III. Internationalen Minsker Konferenz für Eurasische Sicherheit teil und erklärte die Bereitschaft der DVRK, ihren Beitrag zur Gestaltung einer multipolaren Welt zu leisten.

Die Beziehungen zwischen Minsk und Pjöngjang haben insgesamt eine reiche Geschichte. So besuchte der nordkoreanische Präsident Kim Il Sung 1984 Belarus. Die Mitglieder der Delegation legten in der Hauptstadt einen Kranz am Siegesplatz nieder, besuchten das Traktorenwerk und die Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft der BSSR. Der hohe Gast reiste anschließend auch zur Heldenfestung Brest.
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