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06 Juni 2022, 12:08

Patriarch Kyrill: Wehe der menschlichen Rasse, wenn alle über einen Kamm geschoren werden

MINSK, 6. Juni (BelTA) – Wehe der menschlichen Rasse, wenn alle über einen Kamm geschoren werden und wenn die Menschen nach jenen Normen leben sollen, die ohne ihre Beteiligung entwickelt werden. Diese Meinung äußerte Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill heute beim Treffen mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in Minsk.

„Wenn Menschen nach bestimmten Normen leben sollen, die nicht von ihnen selbst, sondern von irgendwelchen Zentren entwickelt sein sollen, wenn sich diese Normen auf alles verbreitet werden sollen – auf Politik, Kultur und Zusammenleben, dann wehe der menschlichen Rasse. Die wahre Souveränität ist heute mehr als nur eine politische. Die wahre Souveränität bedeutet Freiheit der Menschen. Ich freue mich zu bezeugen, dass Belarus in die Riege jener Staaten gehört, die man als souverän bezeichnen kann. Und so soll es auch künftig sein“, sagte der Patriarch.

Der Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche gab zu, er fühle sich in Belarus wie unter Seinen. „Ich treffen mich mit Ihnen leichten Herzens. Ich weiß, dass ich einen Menschen vor mir sehe, der eine große Verantwortung auf sich aufgebürdet hat, nämlich die Verantwortung für die Sicherheit und den Schutz des eigenen Volkes, für die Aufrechterhaltung der belarussischen Eigenständigkeit“, betonte der Kirchenvorsteher.

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