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Präsident: Informationssicherheit in Belarus muss effizient gewährleistet werden

Präsident 12.03.2019 | 12:01
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 12. März (BelTA) - Das Konzept der Informationssicherheit wird im belarussischen Sicherheitsrat beraten. Das Dokument wurde planmäßig im Auftrag des Staatschefs, Alexander Lukaschenko, mit Berücksichtigung von Besonderheiten und schwierigen modernen Tendenzen entwickelt.

„Der Staat muss effizient die Informationssicherheit garantieren. Sie muss sich auf eine vernünftige Rechtsgrundlage und einheitliches Verständnis von strategischen Zielen und gemeinsamen Aufgaben stützen“, erklärte der Präsident.

Alexander Lukaschenko hält es für wichtig, mehr Aufmerksamkeit dem Schutz der wichtigsten Verfassungsgrundlagen der Gesellschaft zu widmen. In erster Linie werden diejenigen Aspekte gemeint, die mit der Staatssouveränität zusammenhängen. „Wir können verfolgen, wie Informationen die nationale Mentalität, Eigenständigkeit der Länder und Völker aushöhlen. Soziale menschliche Beziehungen, Denkstil, Kommunikationsweise, Wahrnehmung der Gegenwart werden beachtlich geändert. Dagegen müssen wir mit Prinzipien des Humanismus und der Gerechtigkeit, Prioritäten fester Familienbeziehungen und einer gesunden Lebensweise vorgehen“, sagte das Staatsoberhaupt. fff1

Alexander Lukaschenko bemerkte, dass der Informationsbereich zurzeit an einer ausschlaggebenden Bedeutung für jeden Staat und Mensch gewinnt. Allseitige Interessen der Menschen, Bedeutung von Kommunikationstechnologien wachsen. Belarus baut dynamisch eine Informationsgesellschaft auf, wovon Weltrankings zeugen, in denen unser Land hohe Positionen einnimmt.

„Im Land steigt die Anzahl von elektronischen Ressourcen und Kommunikationen unablässig an. In den nächsten Jahrzehnten werden die meisten Branchen aufgrund neuer digitaler Wirtschaftsmodelle funktionieren. Der Staat ist zweifellos daran interessiert, dass Menschen möglichst volle und glaubwürdige Informationen bekommen. Sie müssen die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Rechte im Medienraum zu verteidigen und Komfort des Lebens durch jüngste Errungenschaften zu erhöhen“, erklärte der belarussische Präsident.

Belarus genauso wie alle Staaten kann nicht prinzipiell neue Risiken außer Acht lassen, die mit der Informatisierung verbunden sind. „Die Eskalation und das Fehlen von genauen Verhaltensweisen auf dem Gebiet gefährden Verfassungsgrundlagen und allseitige Entwicklung eines jeden Staates“, wies das Staatsoberhaupt hin.

Dem Präsidenten zufolge sind destruktive Tendenzen in der Gesellschaft, Manipulation des Massenbewusstseins, Verbreitung von unglaubwürdigen Informationen beunruhigend. „Eben damit beginnen Katastrophen der Gegenwart. Dadurch leiden Millionen Menschen, wird die politische Karte der Welt geändert. Gute Sitten und Moral werden in den Hindergrund gerückt. Cyberatacken setzen immer mehr das Leben der Staaten der Gefahr aus“, hob Alexander Lukaschenko hervor.

Er stellte fest, dass sicheres Funktionieren der Netzinfrastruktur eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung des Landes spielt. „Wir werben nicht für unsere Cybersicherheit. Sie wird schon seit langem garantiert und knüpft organisch an die zuständigen internationalen Dienste an. Gleichzeitig ist Belarus nicht gegen Cyberattacken und Cyberkriminalität geschützt“, fügte er hinzu.

Der Präsident rief zur Aktivität auf und führte die meisten Lücken auf Faulheit, Untätigkeit und Disziplinlosigkeit zurück.

Außerdem machte der Präsident auf die Wirtschaftsentwicklung aufmerksam. „Wenn die Wirtschaft entwickelt wird, werden wir alles haben: sowohl Sicherheit, als auch Cybersicherheit, Mediensicherheit. Ohne Wirtschaft helfen keine Informationssicherheit, Konzepte, Gesetze, drakonische Maßnahmen, Manneszucht“, unterstrich der belarussische Präsident.

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