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Staatschef über Nicht-Vergessen: Erinnerung an den Sieg müssen wir und unsere Kinder weitertragen

Präsident 09.05.2019 | 14:47

MINSK, 9. Mai (BelTA) – Um die Erinnerung an den Großen Sieg im Zweiten Weltkrieg zu bewahren, müssen wir ihn selbst nicht vergessen und die Erinnerungskultur unseren Kindern vermitteln. So antwortete Präsident Alexander Lukaschenko auf die Frage eines Journalisten, wie man die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg pflegen sollte.

Nach der feierlichen Kranzniederlegung am Siegesmal in Minsk stellte sich Alexander Lukaschenko den Fragen der Journalisten. Nach der Erinnerungskultur gefragt sagte er, die Erinnerung an den Sieg könne man nur dann aufbewahren, wenn man aktiv gegen das Vergessen vorgehen würde. „Wir müssen selbst nicht vergessen und das unseren Kindern beibringen. Wir müssen selbst den Kleinsten vermitteln, dass unser Sieg nicht nur der Besitz jener ist, die ihn errungen hatten, sondern dass es unser gemeinsamer Besitz ist. Wir sind Nachfolger jener, die siegen konnten.“

Der Erinnerungsdiskurs sein kein neues politisches Thema, bemerkte der Staatschef. „Und mit jedem Jahr wird es immer schwieriger, diesen Diskurs zu führen. Die Erinnerungsfähigkeit der Menschen ist begrenzt, sie vergessen immer öfter immer mehr. Unser Anliegen ist es, jene Dinge zu bewahren, die Symbolkraft haben, die uns zu Menschen machen und zukunftsorientiert sind. Eines dieser Symbole ist eben der Tag des Sieges.“

Es sei notwendig, dass der Staat diese Erinnerungskultur besonders bei den jungen Menschen fördere und dass er für einen Austausch zwischen den Generationen sorge. „Die meisten jungen Leute sind ergeben und zuverlässig“, bemerkte der Staatschef. „Der Großteil von ihnen ist absolut sicher, dass man die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg aufbewahren kann. Auf Initiative junger Menschen finden verschiedene Aktionen wie „Belarus vergisst nicht“ statt. Solche Aktionen sind das beste Mittel gegen das Vergessen“, zeigte sich der Staatschef überzeugt.

Mit Bedauern stellte er jedoch fest, dass jedes Jahr immer weniger Kriegsveteranen den Siegestag feiern würden. „Zeitzeugen gibt es immer weniger. Heute sind es vor allem Kriegskinder, die unser Land aus den Trümmern wiederaufbauten. Wir müssen sie nicht vergessen. Sie leben immer noch, und sie haben jenen Krieg auch überlebt“, sagte er.

Die jungen Menschen müssen sich beim Denkmalschutz und bei der Kriegsgräberfürsorge aktiv engagieren, glaubt der Staatschef. Und der Staat habe die Aufgabe, alles daran zu setzen, um die Erinnerung an den Krieg und den Sieg des sowjetischen Volkes aufrechtzuerhalten und keine Fälschung der Kriegsergebnisse zuzulassen.

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