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MINSK, 8. April (BelTA) – Die Brester Festung wurde in fünf Jahren von 2,8 Millionen Touristen besucht, neue Ausstellungen werden geschaffen. Das teilte der Direktor der Gedenkstätte „Brester Helden-Festung“, Mitglied der Ständigen Kommission des Rates der Republik für Gesetzgebung und Staatsaufbau, Alexander Korkotadse, im Belarussischen Staatlichen Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges beim Runden Tisch „Patriotischer Tourismus und Zusammenarbeit der GUS-Staaten bei der Bewahrung der Erinnerung und der Erziehung künftiger Generationen“ des internationalen Forums Travel Hub „Gemeinschaft“ mit.
Alexander Korkotadse bemerkte, dass die Gedenkstätte als verbindendes Glied der gemeinsamen Geschichte für die GUS-Staaten bekannt sei. Bereits vor zehn Jahren habe man hier den Kurs auf die Schaffung neuer Ausstellungen eingeschlagen, was Wirkung gezeigt habe – die Besucherzahl sei fast auf das Doppelte gestiegen. In diesem Jahr werde die Umsetzung eines Projekts im Rahmen des Unionsstaatsprogramms abgeschlossen, die Eröffnung einer neuen Gedenkzone sei geplant.
Insgesamt haben in den letzten fünf Jahren 2,8 Millionen Menschen aus 58 Ländern die Gedenkstätte „Brester Helden-Festung“ besucht. Die Mitarbeiter der Gedenkstätte haben etwa 55.000 Exkursionen durchgeführt.
„Derzeit gibt es auf dem Gelände der Gedenkstätte fünf neue Museen. Im vergangenen Jahr haben wir 723.000 Besucher empfangen. Wir haben Führungen für fast 14.000 Gruppen durchgeführt. Besonders erfreulich ist, dass etwa die Hälfte der organisierten Touristen, die die Führungen in Anspruch genommen haben, aus Russland kommen. Sie reisen sowohl mit Familien als auch über Reisebüros an. Warum? Um Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart zu finden, zu verstehen, wie unser Volk damals die brutale Aggression des Faschismus überstanden hat, nicht nur Trauer über das vergossene Blut unseres Volkes zu empfinden, sondern auch Stolz darauf, dass es eine so große Generation gab, von ihr zu lernen und vielleicht Kraft zu schöpfen“, so Alexander Korkotadse.
Die geografische Herkunft der Länder, deren Vertreter die Gedenkstätte besuchen, ist breit gefächert. Darunter sind auch Touristen aus Deutschland, Polen, den baltischen Staaten und dem Globalen Süden. „Je mehr Lügen und Geschichtsverfälschungen die Menschen im Westen hören, desto größer ist ihr Wunsch, die Wahrheit zu erfahren“, stellte Alexander Korkotadse fest. „Wir verstehen, wie sehr dort die Geschichte verfälscht wird. Am häufigsten wird jedoch die Taktik des Verschweigens angewandt: Es habe einfach keine Beteiligung der Roten Armee an der Befreiung von Auschwitz und anderen Ländern gegeben. In diesem Zusammenhang ist unsere Rolle bei der Verteidigung der Wahrheit über den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über den Faschismus sehr wichtig. Deshalb bemühen wir uns gemeinsam mit dem Mamajew-Kurgan in einer grenzüberschreitenden Nominierung, in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen zu werden“, betonte Alexander Korkotadse.
Er fügte hinzu, dass die Bewahrung des historischen Gedächtnisses der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft sei. Und solche Gedenkstätten wie die „Brester Helden-Festung“, „Chatyn“ und das Belarussische Staatliche Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges spielten eine wichtige Rolle bei der Bildung der Jugend und ihrer Erziehung zu Patrioten.
