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Gesellschaft
28 Oktober 2020, 13:20

30 Prozent der Hochschulabsolventen im Bereich Kernenergie arbeiten im KKW Ostrowez

Nikolai Maruda
Nikolai Maruda

MINSK, 28. Oktober (BelTA) – Rund 30 Prozent der Absolventen im Bereich Kernenergie bekommen einen Arbeitsplatz im Belarussischen Kernkraftwerk. Das sagte Nikolai Maruda, Berater der Verwaltung Hochschulbildung im Bildungsministerium, bei einem Rundtischgespräch in der Telegraphenagentur BelTA.

In der Zeitperiode 2013-2020 haben fast 950 Fachkräfte ihr Kernenergie-Studium abgeschlossen. Ausgebildet werden die künftigen Kernkraftwerker in 5 Fachbereichen. Ein Drittel von ihnen war beim AKW-Bau in Ostrowez beschäftigt und wurde vom Kraftwerkbetreiber angestellt. 30 Prozent erhielten einen Arbeitsplatz in Kernenergieorganisationen. Die restlichen 30 Prozent fanden einen Job in den branchenverwandten Organisationen“, erzählte Maruda.

Im Jahr 2020 haben 32 der 100 Absolventen der Institute und Fakultäten für Kernenergiewirtschaft einen Arbeitsplatz beim Belarussischen AKW zugewiesen bekommen. 14 Facharbeiter sind Absolventen der BNTU, einer führenden Institution für die Ausbildung der Kernkraftwerker.

„Im Moment haben wir genug Kraftwerkpersonal im KKW Ostrowez“, stellte der Beamte fest.

Die Ausbildung von Fachpersonal für das Belarussische Kernkraftwerk findet im Rahmen eines Sonderprogramms und wird aus dem Etat für Bildung und Jugendpolitik bis 2020 finanziert. Ein neues Sonderprogramm zur Ausbildung von Kraftwerk-Fachkräften soll für den Zeitraum 2021-2025 entwickelt werden. Der Bedarf an Spezialisten im Bereich der Kernenergie wächst von Jahr zu Jahr.

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