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19 April 2026, 17:16

80 Jahre Frieden hatten Belarussen noch nie: Duk über den höchsten Wert 

MINSK, 19. April (BelTA) – Seit über 80 Jahren leben die Belarussen in Frieden. So etwas hat es in unserer Geschichte noch nie gegeben. Das sagte Denis Duk, Rektor der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Republik Belarus, in einer Sendung des RTR Belarus.

„Die Belarussen leben seit über 80 Jahren in Frieden – das gab es in unserer Geschichte noch nie. Der Präsident sagt heute, dass der Frieden der höchste Wert in unserem Land ist. Dieser Gedanke prägt unser Bewusstsein. In der gesamten Geschichte unseres Landes, seit der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahr 862, gab es noch nie solche langen Perioden, wo wir in Frieden lebten. 80 Jahre Frieden – das gab es nie. Und jetzt haben wir das. Der Frieden ist heute der höchste Wert. Und manche versuchen, ihn uns heute zu stehlen“, bemerkte der Rektor.

Er machte darauf aufmerksam, dass wir heute in einer Zeit neuer Herausforderungen leben. „Gott bewahre, dass wir diesen Herausforderungen nachgeben. Wir leben in einem Informationskrieg. Der Informationskrieg ist die Front, die oft der heißen Phase vorausgeht. Und die heiße Phase – das sind bereits zerrüttete Schicksale, das ist ein zerrüttetes Land und so weiter. So weit darf es auf keinen Fall kommen. Daher wird dem ideologischen Kampf, der Informationskonfrontation heute eine so enorme Bedeutung beigemessen“, betonte Denis Duk.

Der Informationskrieg zielt auch darauf ab, das historische Gedächtnis eines Volkes auszulöschen. Es ist sehr wichtig, dass die Jugend die Geschichte ihres Landes kennt. Die junge Generation soll wissen, wie ihre Eltern und Großeltern lebten. Sie soll aus den Zeitzeugenberichten die Wahrheit erfahren. „Wenn wir am 9. Mai über unsere Plätze gehen und Porträts unserer Helden tragen, spüren wir eine Verbundenheit unseren Vorfahren gegenüber. Wenn unsere jungen Leute über eigene Familien erzählen, tauchen sie ebenfalls in diese Atmosphäre ein. Die historische Wahrheit kann auf unterschiedliche Weise vermittelt werden, unter anderem durch Besuche von Gedenkstätten Chatyn, Borki, Ola. Ein anderer Weg führt ins Nichts“, ist Denis Duk überzeugt.
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