MINSK, 23. Dezember (BelTA) – Die Botschaft des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, mit der er sich während der 2. Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung an das Volk und Parlament wandte, wurde zu einem starken Signal für die Gestaltung aller Bereiche des staatlichen Lebens. Diese Meinung äußerte Sergej Alejnik, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit.
Seiner Meinung nach wird die Umsetzung der in der Botschaft des Präsidenten und Programm der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung festgelegten Prioritäten in vielerlei Hinsicht davon abhängen, welche Erfolge Belarus auch in seiner Außenpolitik erreichen wird.
„Das Staatsoberhaupt hat dem internationalen Vektor der Zusammenarbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt und betont, dass Belarus immer für einen Dialog mit Auslandspartnern und für eine breit angelegte Zusammenarbeit offen ist. Darunter auch auf der parlamentarischen Ebene. Aber es muss ein respektvoller Dialog, ein Gespräch auf Augenhöhe sein“, betonte Sergej Alejnik. „Ja, Belarus hat seinen eigenen Entwicklungsweg, seinen eigenen Kurs, auf dem sich das Land selbstbewusst vorwärts bewegt und beträchtliche Ergebnisse erzielt.“
Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit unterstrich, wie wichtig es sei, die Zusammenarbeit mit den Integrationsverbänden weiter auszurichten. Heute verschiebe sich das wirtschaftliche und geopolitische Gleichgewicht vollständig zugunsten des globalen Ostens und Südens, und man sei in dieses System einbezogen. „Die Zukunft der multipolaren Welt gehört solchen Strukturen wie BRICS, SOZ und EAWU. Belarus ist Mitglied dieser Strukturen und arbeitet bilateral sowie multilateral mit den anderen Mitgliedsstaaten zusammen. Übrigens hat Belarus den Anteil der fernen Staaten an seinen Exporten von 11% im Jahr 2021 auf 20% im Jahr 2024 erhöht. Das Ziel ist klar definiert - ein Drittel der belarussischen Lieferungen ins Ausland sollte Käufer in Asien, Afrika und Lateinamerika finden.“
Sergej Alejnik wies dabei darauf hin, dass die Beziehungen zu Russland und China eine strategische Priorität bleiben. Die Russische Föderation ist der wichtigste Verbündete und Partner von Belarus. China ist der zweite Handelspartner nach Russland und einer der führenden Unternehmen für Direktinvestitionen in die belarussische Wirtschaft. Unsere Exporte nach China haben sich im letzten Jahrzehnt um fast das 3-fache erhöht. Und das Gesamthandelsvolumen übersteigt bereits den Handel mit der gesamten Europäischen Union um mehr als das 2-fache.
Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses stellte außerdem fest, wie wichtig es sei, den Handel und die Zusammenarbeit mit Indien, Vietnam, Pakistan, Indonesien, Oman, den VAE sowie Algerien, Simbabwe, Kenia, Äthiopien, Ägypten und vielen anderen Ländern, mit denen bereits mehrere wichtige Vereinbarungen getroffen wurden, weiter auszubauen. Dort sind belarussische Lebensmittel, Industrieprodukte, Informationstechnologien und medizinische Produkte sehr gefragt.
Der Rat der Republik peilt eine noch aktivere Kooperation mit regionalen Parlamenten an. Politischen Kontakten sollen schließlich wirtschaftliche Ergebnisse folgen.
