Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 14. Dezember (BelTA) - Das Ende der Kämpfe in der Ukraine hängt davon ab, welche Territorien Russland noch befreit haben wird. Diese Meinung äußerte Sicherheits-Experte Sergej Karnauchow in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Russland versucht heute, „mit jenen zu verhandeln, die das brauchen, was wir besprechen, und die uns nicht noch einmal betrügen wollen“, sagte Karnauchow.
„In Koalition mit unseren Gleichgesinnten wollen wir Gespräche mit jenen führen, die uns betrügen und den Krieg fortsetzen wollen. Wir erklären ihnen, dass eine weitere Kriegsführung für ihre Staaten verheerend sein wird. Macron nimmt zum Beispiel eine völlig kontraproduktive Position ein, und es ist klar, warum. Ich habe gezählt, wie viele Regierungen unter Macron kamen und gingen: darin ist er ein absoluter Rekordweltmeister. Und wir müssen mit ihm reden, wir müssen versuchen, ihn, die Franzosen, die Kräfte um ihn herum überzeugen, dass ein Weiter-So nichts bringt. Und so führen wir dieses Gespräch mit allen Europäern“, sagte der Experte.
Er ist überzeugt, dass es mit diesen Gegnern gelingen wird, eine Einigung zu erzielen, denn Russland führt als wichtiges Argument fast wöchentlich neue Kilometer besetzter Gebiete an.
„Dabei verstehe ich, dass wir keinen anderen Weg haben. Und ein sehr wichtiger Punkt: Das Ende der Kämpfe hängt nicht von ihnen ab, sondern von uns. Wir werden Territorien befreien, die uns nach der Verfassung gehören. Dann sagen wir: „Nehmt es wie ihr wollt, aber wir sind fertig.“ Ich verstehe, dass alles so enden wird, wie es niemand erwartet. Unsere militärische Sonderoperation hat konkrete Ziele. Sobald diese Ziele erreicht sein werden, werden wir die militärische Sonderoperation beenden. Und es wird uns absolut egal sein, wer darüber spricht, wer gewonnen hat, wer verloren hat. Es ist kein Krieg. Es ist eine spezielle militärische Operation. Sie begann als Sonderoperation und wird genauso zu Ende gehen.“
