MINSK, 18. April (BelTA) - Diplomaten verspüren den inneren Drang, ihr Land noch schöner und grüner zu machen, sagte der belarussische Außenminister Maxim Ryschenkow gegenüber Journalisten anlässlich eines landesweiten Subbotniks im Kreis Smolewitschi.
Der Minister betonte: „Dies ist eine jährliche Tradition - wir beteiligen uns an der Pflanzung von Wäldern und Bäumen.“ Er ist überzeugt, dass Diplomaten das Bedürfnis haben, ihr Land noch attraktiver zu gestalten.
„Wir sind häufig im Ausland unterwegs; viele verbringen dort längere Zeit und erkennen, was hier und dort schön ist. Unsere Natur ist so beeindruckend, dass man sie immer wieder bewundert, besonders wenn man von Wüsten und Städten aus Beton und Glas heimkehrt und den wahren Wert der belarussischen Landschaft schätzt. Viele andere Länder können das nicht bieten“, stellte der Minister fest.
Die Führung und die Angestellten des Außenministeriums der Republik Belarus sowie des Nationalen Exportförderungszentrums nahmen im Rahmen eines landesweiten Subbotniks an einer Initiative teil, die dem vom Staatsoberhaupt ausgerufenen Jahr der Qualitätsverbesserung gewidmet war.
Im Rahmen der Kampagne pflanzten über 50 Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen gemeinsam mit Mitarbeitern des Forstbetriebs Smolewitschi rund 7.500 Kiefern- und 1.200 Fichtensetzlinge auf einem 1,7 Hektar großen Gelände, das im vergangenen Jahr durch einen Windsturm beschädigt worden war.
Die Erlöse des Frühjahrs-Subbotniks fließen in die Errichtung einer ständigen Ausstellung im momentan im Bau befindlichen Nationalen Historischen Museum von Belarus sowie in weitere verwandte Projekte.
