Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit junge Menschen in die Dörfer zurückkehren und die Traditionen der älteren Generation übernehmen. Diese Prioritäten für die Entwicklung der Regionen nannte die Delegierte der Allbelarussischen Volksversammlung (AVV) des Gebiets Minsk, Direktorin des Sozialheims in Klezk, Anna Ulassen.
Wie Anna Ulassen betonte, nimmt sie zum ersten Mal an einem für das Land so bedeutenden und schicksalhaften Ereignis wie der Allbelarussischen Volksversammlung teil.
Die Delegierte der AVV merkte an, dass das Programm für sozialökonomische Entwicklung des Landes für die Jahre 2026-2030 alle Bereiche des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens betrifft, angefangen von der Geburt bis hin zur Schaffung komfortabler Lebensbedingungen für diejenigen, die besondere Unterstützung und Schutz durch den Staat benötigen.
„Ich möchte darauf hinweisen, dass wir in dieser Hinsicht bereits viel erreicht haben. Es wurde eine Grundlage geschaffen, die es uns ermöglicht, die in der sozioökonomischen Entwicklungsagenda festgelegten Aufgaben weiter zu erfüllen“, erklärte Anna Ulassen.
Ihren Worten zufolge entwickelt sich auch der Kreis Klezk, der beachtliche Ergebnisse in der Agrarindustrie vorweisen kann. „Ich würde mir wünschen, dass die Bevölkerung im Kreis wächst, dass junge Menschen in die Dörfer zurückkehren und dort Häuser bauen, damit die ältere Generation ihr Wissen und ihre Traditionen in der Landwirtschaft weitergeben kann. Dazu müssen die Lebensbedingungen sowohl in den Agrarstädten als auch in den kleinen ländlichen Siedlungen verbessert werden. Dabei dürfen wir die älteren Dorfbewohner nicht vergessen und müssen ihnen ein breites Spektrum an hochwertigen sozialen Dienstleistungen anbieten (ein Sozialarbeiter ist für die Bewohner abgelegener Gebiete manchmal die Verbindung zur Außenwelt) und das Niveau der medizinischen, kommerziellen und anderen Dienstleistungen verbessern. Es ist klar, dass all dies ohne eine starke Wirtschaft nicht möglich ist“, wies die Delegierte der AVV hin.
