MINSK, 18. April (BelTA) - Beim landesweiten Arbeitseinsatz (Subbotnik) wurden nach vorläufigen Angaben mehr als 18 Millionen Rubel gespart. Diese Zahlen nannte die stellvertretende Premierministerin Natalja Petkewitsch in einem Pressestatement.
Natalja Petkewitsch machte darauf aufmerksam, dass sich etwa 2,3 Millionen Menschen den Subbotniks angeschlossen haben. „Das ist eine sehr gute Zahl. In allen Regionen des Landes sind die Menschen mit der Verschönerung von Territorien und dem Pflanzen von Bäumen beschäftigt“, sagte sie.
Vor dem Raduniza (Totengedenktag) und am Vorabend des 9. Mai bringen die Menschen nach dem Winter sowohl Denkmäler als auch Grabstätten in Ordnung, die zu Ehren des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg errichtet wurden. „Wir sind uns alle bewusst: Unser Land ist nur das, was wir mit unseren eigenen Händen schaffen können. Deshalb begrünen wir Territorien, bringen Orte und Stätten in Ordnung. Wir zollen unseren Vorfahren das Gedenken“, sagte die Vize-Premierministerin. „Es ist gut, dass wir alle gemeinsam, also in „talaka“, uns einsetzen und um das Allgemeinwohl bemühen.“
Natalja Petkewitsch sagte: „Der Patriotismus ist, wenn man etwas für sein Land tut. Ich denke, dass jene Liebe zum eigenen Land und zum Zuhause, die von Generation zu Generation weitergegeben wird – das ist Patriotismus“, betonte sie.
Das ganze Ministerkabinett arbeitet heute beim Subbotnik an der Verschönerung eines Massengrabes, in dem 45 Soldaten der Roten Armee und Partisanen bestattet sind, die im Juni 1941 bei der Verteidigung des Dorfes Pjatewschtschina und im Juni 1944 bei dessen Befreiung fielen.
Geldmittel, die in diesem Frühjahr beim Subbotnik gespart werden, sollen für die Schaffung der ständigen Ausstellung des im Bau befindlichen Nationalen Historischen Museums von Belarus verwendet werden.
