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Belarus stärkt Potenzial des Grenzschutzkomitees bei der Bekämpfung des illegalen Waffenhandels

Gesellschaft 11.06.2019 | 13:26

MINSK, 11. Juni (BelTA) - Belarus wird das Potenzial des Staatlichen Grenzkomitees bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Waffen und Munition stärken. Ein entsprechendes Projektabkommen wurde heute in Minsk zwischen dem Staatlichen Grenzkomitee und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen unterzeichnet. UNDP hat eine Vereinbarung mit der deutschen Regierung signiert, um Mittel für das Projekt in Höhe von $1,5 Mio. bereitzustellen. Das teilte ein BelTA-Korrespondent mit.

Das Projekt wird in Belarus innerhalb von zwei Jahren umgesetzt. Es soll zur Sicherheit und Stabilität in Osteuropa durch die Stärkung des Potenzials des Staatlichen Grenzschutzkomitees im Bereich der Bekämpfung des illegalen Transports von Kleinwaffen und Munition über die Staatsgrenze von Belarus beitragen.

Vorsitzender des Staatlichen Grenzschutzkomitees, Anatoly Lappo, erzählte über die Hauptrichtungen des Projekts. „Das sind Schaffung und Verbesserung des Risikobewertungssystems, die Beschaffung von Anlagen und Software sowie Personalausbildung“, erklärte er.

Ständige UNDP-Vertreterin in Belarus Aleksandra Solowjowa wies darauf hin, dass dank dem Projekt zusätzliche Maßnahmen zur Verhinderung des illegalen Transports von Waffen und Munition ergriffen werden. Es ist wichtig, dass sie die Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung im Hinblick auf die Förderung einer friedlichen und offenen Gesellschaft unterstützen. Aleksandra Solowjowa nannte Deutschland einen wichtigen Partner im SDG-Bereich. „Im Rahmen dieses Projekts möchten wir andere Partner auf dem Gebiet heranziehen“, sagte sie.

Der deutsche Botschafter in Belarus, Peter Dettmar, betonte, dass kein Land den grenzüberschreitenden illegalen Waffenhandel allein bekämpfen kann. Deutschland wird Belarus unterstützen und dabei seine einzigartige geografische Lage berücksichtigen. Das Land grenzt an die EU und Russland und wird von Kriminellen oft als geeigneter Transitkorridor für den illegalen Transport von Waffen, Munition und Sprengstoffen angesehen. Wenn man das Jahr 2013 mit dem Jahr 2018 vergleicht, so hat sich die Anzahl solcher Versuche in den letzten fünf Jahren versechsfacht. In diesem Jahr wurden 45 Versuche registriert.

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