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Belarus und Ägypten vereinbaren Programm für gemeinsame Bildungsprojekte

Gesellschaft 18.06.2019 | 12:41

MINSK, 18. Juni (BelTA) – Belarus und Ägypten sind dabei, ein Programm zur Umsetzung von Bildungsprojekten zu vereinbaren. Das sagte Bildungsminister Igor Karpenko heute auf einer Pressekonferenz.

„Bis heute unterhalten wir unsere Beziehungen im Bereich der Bildung auf Grundlage des Vertrags von 1998. Dieses Abkommen will wesentlich revidiert werden. Es hat sich in dieser Zeit einiges verändert, und wir arbeiten am neuen Dokument“, sagte Igor Karpenko. „So haben wir in Kooperation mit unseren ägyptischen Partnern das Programm zur Umsetzung von Bildungsprojekten entwickelt. Es muss noch abgestimmt werden. Ich gehe davon aus, dass wir es in der nächsten Zeit zur Unterzeichnung vorlegen werden. Ein erneuertes Abkommen wird der Entwicklung von Bildungsprojekten einen neuen Impuls verleihen.“

Nach Information des Ministers gibt es derzeit acht direkte Verträge zwischen den belarussischen und ägyptischen Universitäten. Eine der Bildungseinrichtungen der ägyptischen Stahlindustrie zeigt Interesse an der Zusammenarbeit mit der Belarussischen Nationalen Technologischen Universität. „Wir bilden Fachkräfte für die ägyptische Möbelindustrie aus. Wir haben ein großes Interesse am erlernen der arabischen Sprache. Die ersten Studenten und Arabisch-Lehrer haben einen Fortbildungskurs absolviert. Aber das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Er ist ziemlich groß, und wir müssen ihm große Aufmerksamkeit schenken“, sagte Igor Karpenko.

Er machte darauf aufmerksam, dass etwa zwei Dutzend Studenten aus Ägypten in Belarus studieren. „Wir verfügen über ein breites Spektrum an Fächern und Fachbereichen, auch sprachlich sind wir bereit, bestimmte Studiengänge auf Englisch anzubieten. Wir können Masterstudiengänge für ägyptische Studenten anbieten“, versicherte Igor Karpenko.

„In diesem Jahr bekommen ägyptische Staatsbürger zum ersten Mal Stipendien für ein Hochschulstudium oder auch Masterstudium in Belarus“, fügte der Minister hinzu.

Diskutiert wird auch die Schaffung von Bedingungen für gemeinsame Forschungen, auch im Rahmen der weltweiten Programme zur Unterstützung der Wissenschaft.

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