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Belarus und Aserbaidschan bauen Beziehungen auf Fundament historischer und kultureller Bindungen auf

Gesellschaft 23.04.2019 | 19:21
Während der Veranstaltung
Während der Veranstaltung

MINSK, 23. April (BelTA) – Die Beziehungen zwischen Belarus und Aserbaidschan werden auf dem festen Fundament historischer und kultureller Bindungen aufgebaut. Das erklärte die Abteilungsleiterin für internationale Zusammenarbeit und Informationsversorgung des Kulturministeriums, Wiktorija Ratobylska, während des musikalisch-poetischen Abends, der dem Andenken an den aserbaidschanischen Dichter und Denker Imad ad-Din Nasimi gewidmet wurde, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Die Veranstaltung fand im Haus der Freundschaft der Hauptstadt im Zusammenhang mit dem 650. Jahrestag des Dichters Nasimi statt. Der Abend wurde durch die Botschaft Aserbaidschans in Belarus organisiert.

Wiktorija Ratobylska bemerkte, die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern entwickle sich in allen Richtungen intensiv. Davon zeuge eine große Anzahl von Veranstaltungen, die in den beiden Staaten durchgeführt würden. Eine davon sei der heutige dichterische Abend, der zweifellos die beiden Völker einander näher bringen werde. „Die Völker von Belarus und Aserbaidschan haben eine einzigartige historische Erfahrung und reiche Traditionen. Die Bekanntschaft mit dem nationalen Erbe der Länder kann unsere Kulturen bereichern“, unterstrich die Spezialistin.

Das Schaffen von Nasimi sei immer noch von großer Bedeutung für die geistig-sittliche Entwicklung der Menschen. „Sie nimmt einen Platz in der Schatzkammer des Reichtums der orientalischen Völker ein und steht seit vielen Jahren im Fokus des wissenschaftlichen, literarischen und philosophischen Denkens. Seit vielen Jahrhunderten wird sein Name als Symbol für Mut, den unerschütterlichen Willen und Treue zu seinen Überzeugungen verherrlicht“, sagte die Vertreterin des Kulturministeriums.

Nasimi rief zur geistigen Freiheit, Liebe und zum Frieden auf.

Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Aserbaidschans in Belarus, Latif Gandilov, unterstrich die Aktualität vieler Ideen von Nasimi für die moderne Gesellschaft. „Die Welt, in der wir leben, ist ein sehr beunruhigender Ort. Und es ist sehr wichtig für uns, zu den Ideen des Sufismus und Hurufismus zurückzukehren, die Nasimi teilte“, meint er. Als Beispiel nannte der Botschafter die Idee von Nasimi, dass eine Person ihren Wünschen eine Grenze setzen und nicht zu ihrer Sklavin werden sollte. Nach Ansicht des Diplomaten muss die moderne Generation diese moralische Formel einhalten, die im 14. Jahrhundert zum Ausdruck gekommen ist.

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