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Belarus und Kanada werden Investitionskooperation intensivieren

Gesellschaft 06.06.2019 | 14:00
Leslie Lewis Scanlon und Marianna Schtschotkina
Leslie Lewis Scanlon und Marianna Schtschotkina

MINSK, 6. Juni (BelTA) – Belarus und Kanada sind an der Entwicklung der Investitionszusammenarbeit und der Geschäftskontakte interessiert. Darum ging es beim Treffen zwischen der stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Republik, der nationalen Koordinatorin für SDGs Marianna Schtschotkina und der außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin Kanadas in Polen und Belarus, Leslie Lewis Scanlon. Das teilte der Pressedienst des Rates der Republik gegenüber BelTA mit.

Marianna Schtschotkina
Marianna Schtschotkina

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Handel, Wirtschaft und humanitäre Projekte. Den Schwerpunkt setzten die Parteien vor allem auf die Möglichkeit, Kontakte zwischen den Wirtschaftsvertretern beider Länder aufzubauen. „Wir halten es für wichtig, dass kanadische Unternehmen mehr über den Standort Belarus und die Bedingungen für Investitionen in unserem Land erfahren. Das würde die Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte fördern“, stellte die Botschafterin fest.

Marianna Schtschotkina betonte ihrerseits, dass Belarus daran interessiert sei, seriöse Investoren aus anderen Staaten wie Kanada anzuwerben. In Belarus seien ernsthafte Maßnahmen ergriffen worden, um das Unternehmertum zu unterstützen und die Wirtschaftstätigkeit zu stimulieren. „Es werden günstige Bedingungen für Investoren geschaffen, und es wäre wünschenswert, dass sich die Geschäftsbeziehungen zwischen Belarus und Kanada dynamischer entwickelten. Das belarussische Parlament ist bereit, seinen Beitrag dazu zu leisten“, sagte sie.

Leslie Lewis Scanlon
Leslie Lewis Scanlon

Im Verlauf der Gespräche wurden Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt- und Forstschutz, Ökolandbau, Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus angesprochen. Auch die humanitäre Zusammenarbeit wurde diskutiert. Schtschotkina sagte, Belarus sei Kanada sehr dankbar für die Unterstützung, die es dem Land nach der Tschernobyl-Katastrophe geleistet hat. „Kanada war eines der ersten Länder, das Belarus geholfen hat, wir wissen das zu schätzen“, erinnerte Marianna Schtschotkina.

Als nationale Koordinatorin der SDGs informierte sie die kanadische Botschafterin über die Umsetzung der nationalen Strategie für nachhaltige Entwicklung bis 2035.

Die Seiten stellten fest, dass der interparlamentarischen Zusammenarbeit bei der Stärkung der bilateralen Beziehungen eine besondere Bedeutung zukommt. „Wir müssen das Potential der parlamentarischen Freundschaftsgruppen besser und effektiver nutzen“, fügte die stellvertretende Vorsitzende des Rates der Republik hinzu.

Der Handelsumsatz zwischen Belarus und Kanada betrug im Jahr 2018 weniger als 50 Millionen US-Dollar und ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Die belarussische Wirtschaft erhielt 6,9 Millionen Dollar an kanadischen Investitionen, darunter 4,9 Millionen Dollar an Direktinvestitionen.

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