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Belarus und Slowakei präsentieren zwei Ausstellungen über gemeinsamen Kampf gegen Faschismus

Gesellschaft 15.10.2019 | 19:24
Auf der Ausstellung. Foto: Belarussische Botschaft Slowakei
Auf der Ausstellung. Foto: Belarussische Botschaft Slowakei

MINSK, 15. Oktober (BelTA) – Im Museum des slowakischen Nationalaufstandes in Banská Bystrica wurden zwei Ausstellungen eröffnet. Die erste ist dem 75. Jahrestag der Befreiung von Belarus von den deutsch-faschistischen Eroberern gewidmet. Die zweite Ausstellung erzählt über den slowakischen Nationalaufstand, der sich in diesem Jahr ebenfalls zum 75. Mal jährt. Das geht aus einer Mitteilung der belarussischen Botschaft in der Slowakei hervor.

Zur Eröffnung der beiden Expositionen kamen Vertreter aus Politik, Bildung und Medien, Unternehmer und Teilnehmer des öffentlichen Vereins „Bund der slowakischen Antifaschisten“, wie die belarussische Botschaft in der Slowakei mitteilte.

Die Exposition „Slowakische Partisanen in Belarus, 1941-1944“ ist ein gemeinsames Projekt der belarussischen Botschaft, des nationalen Archivs von Belarus, des Departements für Archivwesen und Aktenführung beim Justizministerium der Republik Belarus und des Instituts für Militärgeschichte Bratislava. Die Ausstellung zeigt rare Archivdokumente, Befehle, Kriegstagebücher, Personalakten, Charakteristiken von Kämpfern, Besitzzeugnisse und Autobiographien slowakischer Partisanen.

Zum ersten Mal wird in Banská Bystrica die Ausstellung präsentiert, die über die Heldentaten belarussischer Kämpfer während des slowakischen Nationalwiederstandes von 1944 erzählt. Die Mit-Autoren der Exposition „Belarussen im slowakischen Nationalaufstand (29. August – 28. Oktober 1944)“ sind das Staatliche Museum für Kriegsgeschichte von Belarus, das nationale Archiv und das Museum des slowakischen Nationalaufstandes in Banská Bystrica.

„Die Geschichtsforscher haben in ihren Recherchen fast 40 Belarussen ausfindig gemacht, die im Zweiten Weltkrieg in den Partisanenverbänden auf dem Territorium der heutigen Slowakei gekämpft haben. Dieses Thema ist ein wichtiger Gegenstand der aktuellen Kriegsforschung“, hieß es aus der Botschaft.

Der belarussische Botschaft in der Slowakei Igor Leschtschenja hat in seiner Eröffnungsrede auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen Erinnerungspflege aufmerksam gemacht. Die Erinnerung an die Tragödie des Zweiten Weltkrieges und an die gemeinsamen Heldentaten von Antifaschisten müsse man aufbewahren, sagte er. Belarussen hätten in vielen Ländern Europas Schulter an Schulter mit einheimischen Partisanen gegen die Hitler-Armee mutig gekämpft.

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