MINSK, 11. Februar (BelTA) – Die belarussische Gesetzgebung hilft Frauen, Karriere und Mutterschaft zu vereinbaren. Dies erklärte die Richterin des Verfassungsgerichts von Belarus, Jelena Semaschko, auf einer Pressekonferenz.
„Aktuelle Forschungen von Anthropologen und Genetikern bestätigen, dass es keine angeborenen Unterschiede in den Fähigkeiten von Männern und Frauen gibt. Die bestehenden Unterschiede werden durch das soziale Umfeld geprägt, in dem die gesetzliche Regelung eine wichtige Rolle spielt. Einer der wichtigsten Faktoren, die dies beeinflussen, ist die Gesetzgebung, die bestimmte rechtliche Bedingungen für die berufliche und persönliche Entwicklung von Frauen und Männern festlegt. Auf Verfassungsebene sind in Belarus die Gleichberechtigung und Chancengleichheit in Bezug auf Bildung, Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit, berufliches Fortkommen sowie im gesellschaftspolitischen und kulturellen Leben verankert, und es ist eine gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit vorgesehen", sagte die Richterin des Verfassungsgerichts.
Das Arbeitsrecht sieht zusätzliche sozialrechtliche Garantien für Frauen vor – längere Mutterschaftsurlaube, Elternzeit (während drei Jahren) – und verbietet die Beschäftigung von Frauen in einer Reihe von schweren Arbeiten unter gesundheitsschädlichen Bedingungen. Wie die Richterin feststellte, ist dies durch die Notwendigkeit begründet, dass der Staat Personen, die eines erhöhten sozialrechtlichen Schutzes bedürfen, darunter auch Frauen, besondere Aufmerksamkeit widmen muss.
„Ich denke, dass genau diese Vorschriften unseren belarussischen Frauen – sowohl Wissenschaftlerinnen als auch Vertreterinnen anderer Berufsgruppen – helfen, die richtige Balance zwischen Karriere, Familie und Mutterschaft zu finden“, schloss Jelena Semaschko.
