MINSK, 14. Januar (BelTA) - Belarussische Experten entwickeln das nationale Dossier „Belarussische Kartoffelgerichte: Traditionen in der Herstellung und im Verzehr“. Es soll in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen werden. Darüber erzählte Abteilungsleiterin für historisches und kulturelles Erbe im Kulturministerium, Irina Daschtschinskaja, auf der Pressekonferenz zum Schutz des kulturellen Erbes in Belarus.

„Das Dossier umfasst hauptsächlich Gerichte aus geriebenen Kartoffeln, ihre Herstellung und die Kultur des Verzehrs“, präzisierte sie.
Heute ist Belarus in den UNESCO-Listen durch vier materielle und sieben immaterielle Objekte vertreten. Zu den materiellen Objekten gehören der Nationalpark Beloweschskaja Puschtscha, der Schlosskomplex Mir, die Residenz der Adelsfamilie Radziwill in Neswisch, der geodätische Struve-Bogen. Auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes stehen das festliche Weihnachtsritual „Koljadnyje Zari“, Das Budslaw-Fest („Feier zu Ehren der Budslawer Ikone der Gottesmutter“), Der Frülingsbrauch „Juri-Reigen“, „Die Kultur der Waldbienenzucht“, „Strohflechten: Kunst, Handwerk, Wissen“, „Wytinanka - traditionelle Scherenschnittkunst“ und „Negljubka Textiltradition“.
„Der UNESCO-Status erhöht das Image der Objekte, macht sie und den Staat erkennbar und attraktiv für Touristen“, betonte Irina Daschtschinskaja. Historische, kulturelle und geistige Objekte in Belarus stehen unter Staatsschutz, was eine Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung des Landes ist.
Das Kulturministerium hat mit dem Ziel der Popularisierung des historischen und kulturellen Erbes im Jahr 2020 die Website „Staatliche Liste der historischen und kulturellen Werte der Republik Belarus“ geschaffen. Jeder Internetnutzer kann schnell Informationen über historische und kulturelle Werte finden. Das geht auch mit einer mobilen App. Aktuelle Text- und grafische Informationen sind in der staatlichen „Informationsbank zum historischen und kulturellen Erbe“ enthalten.
„Die belarussische Staatliche Liste kultureller und historischer Werte umfasst 5690 Objekte und Elemente. Die Vergangenheit des Volkes ist in zahlreichen materiellen und immateriellen Zeugnissen seines historischen Weges verkörpert: Das sind archäologische Denkmäler, Objekte der Architektur, Stadtplanung und Kunstgeschichte, Elemente der traditionellen Kultur. Die alten Stadtteile, historische Stadtzentren, Schlösser und Kirchen und zahlreiche Obelisken sind Beweise für unsere tausendjährige Geschichte, die die Gründung des belarussischen Staates widerspiegelt. Und ohne Traditionen, Bräuche, Rituale und Volkshandwerke, die zu der Zeit des Auftretens der ersten Slawen in Belarus wurzeln, ist es ziemlich schwer, sich das Bild der belarussischen Kultur und die Grundlage der nationalen Identität vorzustellen“, sagt Irina Daschtschinskaja.
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und Traditionen aus Belarus, die weltweit bekannt sind und die die Entwicklung der nationalen und internationalen Kultur beeinflusst haben.
Im April 2025 öffnete das Museum-Naturschutzgebiet „Neswisch“ seine Pforten mit dem Ausstellungsprojekt "UNESCO-Weltkulturerbe", das zum 20. Jahrestag der Aufnahme des Schlosses von Neswisch und zum 25. Jahrestag der Aufnahme des Kremls von Kasan in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Am 15. Mai fand in Paris die feierliche Präsentation der gemeinsamen belarussisch-russischen Nominierung „Gedenkstätten für die Helden des Großen Vaterländischen Krieges: die Festung von Brest und der Mamajew-Hügel“. Sie sollen ebenfalls in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen werden. Die Veranstaltung wird von der ständigen Vertretung der Republik Belarus bei der UNESCO und der ständigen Vertretung Russlands bei der UNESCO organisiert, just zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg“, fügte sie hinzu.
In Belarus finden internationale wissenschaftliche Foren und Konferenzen statt, in denen moderne Forschungen von Wissenschaftlern und Experten auf dem Gebiet des Studiums, der Erhaltung und der Popularisierung des historischen und kulturellen Erbes diskutiert werden. Darüber hinaus beschäftigt sich Belarus seit zweieinhalb Jahrzehnten aktiv mit der Wiederherstellung des architektonischen Erbes. Dafür werden enorme Ressourcen zur Verfügung gestellt. Hunderte von Objekten des historischen und kulturellen Erbes wurden restauriert.

„Das Dossier umfasst hauptsächlich Gerichte aus geriebenen Kartoffeln, ihre Herstellung und die Kultur des Verzehrs“, präzisierte sie.
Heute ist Belarus in den UNESCO-Listen durch vier materielle und sieben immaterielle Objekte vertreten. Zu den materiellen Objekten gehören der Nationalpark Beloweschskaja Puschtscha, der Schlosskomplex Mir, die Residenz der Adelsfamilie Radziwill in Neswisch, der geodätische Struve-Bogen. Auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes stehen das festliche Weihnachtsritual „Koljadnyje Zari“, Das Budslaw-Fest („Feier zu Ehren der Budslawer Ikone der Gottesmutter“), Der Frülingsbrauch „Juri-Reigen“, „Die Kultur der Waldbienenzucht“, „Strohflechten: Kunst, Handwerk, Wissen“, „Wytinanka - traditionelle Scherenschnittkunst“ und „Negljubka Textiltradition“.
„Der UNESCO-Status erhöht das Image der Objekte, macht sie und den Staat erkennbar und attraktiv für Touristen“, betonte Irina Daschtschinskaja. Historische, kulturelle und geistige Objekte in Belarus stehen unter Staatsschutz, was eine Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung des Landes ist.
Das Kulturministerium hat mit dem Ziel der Popularisierung des historischen und kulturellen Erbes im Jahr 2020 die Website „Staatliche Liste der historischen und kulturellen Werte der Republik Belarus“ geschaffen. Jeder Internetnutzer kann schnell Informationen über historische und kulturelle Werte finden. Das geht auch mit einer mobilen App. Aktuelle Text- und grafische Informationen sind in der staatlichen „Informationsbank zum historischen und kulturellen Erbe“ enthalten.
„Die belarussische Staatliche Liste kultureller und historischer Werte umfasst 5690 Objekte und Elemente. Die Vergangenheit des Volkes ist in zahlreichen materiellen und immateriellen Zeugnissen seines historischen Weges verkörpert: Das sind archäologische Denkmäler, Objekte der Architektur, Stadtplanung und Kunstgeschichte, Elemente der traditionellen Kultur. Die alten Stadtteile, historische Stadtzentren, Schlösser und Kirchen und zahlreiche Obelisken sind Beweise für unsere tausendjährige Geschichte, die die Gründung des belarussischen Staates widerspiegelt. Und ohne Traditionen, Bräuche, Rituale und Volkshandwerke, die zu der Zeit des Auftretens der ersten Slawen in Belarus wurzeln, ist es ziemlich schwer, sich das Bild der belarussischen Kultur und die Grundlage der nationalen Identität vorzustellen“, sagt Irina Daschtschinskaja.
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und Traditionen aus Belarus, die weltweit bekannt sind und die die Entwicklung der nationalen und internationalen Kultur beeinflusst haben.
Im April 2025 öffnete das Museum-Naturschutzgebiet „Neswisch“ seine Pforten mit dem Ausstellungsprojekt "UNESCO-Weltkulturerbe", das zum 20. Jahrestag der Aufnahme des Schlosses von Neswisch und zum 25. Jahrestag der Aufnahme des Kremls von Kasan in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Am 15. Mai fand in Paris die feierliche Präsentation der gemeinsamen belarussisch-russischen Nominierung „Gedenkstätten für die Helden des Großen Vaterländischen Krieges: die Festung von Brest und der Mamajew-Hügel“. Sie sollen ebenfalls in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen werden. Die Veranstaltung wird von der ständigen Vertretung der Republik Belarus bei der UNESCO und der ständigen Vertretung Russlands bei der UNESCO organisiert, just zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg“, fügte sie hinzu.
In Belarus finden internationale wissenschaftliche Foren und Konferenzen statt, in denen moderne Forschungen von Wissenschaftlern und Experten auf dem Gebiet des Studiums, der Erhaltung und der Popularisierung des historischen und kulturellen Erbes diskutiert werden. Darüber hinaus beschäftigt sich Belarus seit zweieinhalb Jahrzehnten aktiv mit der Wiederherstellung des architektonischen Erbes. Dafür werden enorme Ressourcen zur Verfügung gestellt. Hunderte von Objekten des historischen und kulturellen Erbes wurden restauriert.
