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14 Januar 2021, 16:28

Belarussische Städte können Verpflichtung zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen eingehen

MINSK, 14. Januar (BelTA) – Über 50 belarussische Städte haben sich bereit erklärt, die Verpflichtung zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen freiwillig einzugehen. Das sagte Jelena Meleschkowa, Vizeleiterin der Abteilung für Analyse, Forschung und Information beim Naturministerium, während einer Rundtischdiskussion im Pressezentrum der Telegraphenagentur BelTA.

„Eines der Ergebnisse der „Trilogie der kleinen Heimat 2018-2020“ waren die lokalen Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung in Energie und Anpassung an den Klimawandel. Im Großen und Ganzen haben sich 53 belarussische Städte bereit erklärt, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Diese Verpflichtung gehen die Städte freiwillig ein. Darüber hinaus finden in allen Regionen des Landes regelmäßig verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung des Konvents der Bürgermeister für Klima und Energie statt“, erzählte Meleschkowa.

Im Jahr 2020 hat Belarus in einigen Bereichen mehrere Rekordzahlen vermeldet, zum Beispiel haben sich über 80 belarussische Städte der Europäischen Mobilitätswoche (16.-22.9.2020) und dem Autofreien Tag (22. September 2020) angeschlossen. „Wir wollen auch im Jahr 2021 die Latte hoch legen und noch mehr Anreize für Ortschaften und Siedlungen der Republik schaffen, die nachhaltige Entwicklung im Bereich Energie zu fördern“, fügte die Vertreterin des Naturministeriums hinzu.

Mit dem Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie haben die Unterzeichner ein Ziel auferlegt, die energiepolitischen Vorgaben der EU zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 30% bis zum Jahr 2030 zu übertreffen.

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Initiative der Europäischen Kommission für nachhaltige Mobilität in Städten. Sie beginnt am 16. September und endet mit dem Autofreien Tag am 22. September. Die Teilnehmer setzen sich für „ökologisch sauberen“ Stadtverkehr, ein bewussteres Verkehrsverhalten und eine intelligente Nutzung öffentlicher Räume ein.

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