MINSK, 12. Januar (BelTA) – Wladimir Muljawin, hervorragender Komponist, Künstler, Sänger, künstlerischer Leiters des Vokal- und Instrumentalensembles Pesnjary, Volkskünstler der Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik und der UdSSR, feiert heute seinen 85. Geburtstag.
Wladimir Muljawin wurde in der russischen Stadt Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) am 12. Januar 1941 geboren. Sein Vater Georgi arbeitete bei „Uralmasch“, seine Mutter Galina arbeitete als Näherin. Nach dem Abitur ging Muljawin in die Musikfachschule Swerdlowsk. Nach einiger Zeit wurde er jedoch wegen seiner Begeisterung für Jazz relegiert. Später wurde Wladimir wieder in die Fachschule eingeschrieben, aber der Junge verließ sie auf eigenen Wunsch.
Im Jahr 1963 zog Wladimir Muljawin nach Minsk und bekam eine Arbeit in der belarussischen Staatsphilharmonie. Später ging er zur Armee und spielte im Ensemble des belarussischen Militärbezirks.
Wladimir Muljawin hat sich schon immer für die Volksmusik interessiert. Belarussische Volkslieder haben in seiner Seele eine tiefe Spur hinterlassen. Im Jahr 1968 wollte der Musiker seine erste Vokalband gründen. So entstand das Ensemble „Ljawony.“ Muljawin komponierte eigene Lieder und verarbeitete die belarussische Folklore. Der Name „Ljawony“ hielt nicht lange. Als sich das Ensemble 1970 auf den 4. Schlagerwettbewerb der Sowjetunion vorbereitete, wurde die Entscheidung getroffen, das Ensemble in „Pesnjary“ (Sänger) umzubenennen.

Beim unionsweiten Wettbewerb belegte das Ensemble den zweiten Platz, zusammen mit dem Sänger Lew Leschenko und der georgischen Band „Dielo.“ Die Gruppe wurde über Nacht landesweit bekannt. Der Erfolg war erstaunlich, die Pesnjary eroberten die Herzen von Millionen Menschen in der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Songs waren bekannt und geliebt. Muljawin erzählte selbst, dass sich ihr Leben mit der wachsenden Popularität stark veränderte. Das Kollektiv besuchte auf ihren Reisen weit entlegene Orte, Dörfer - dort fand es das belarussische Folklore in ihrer ursprünglichen Form. Es war eben Wladimir Muljawin, der mit dem Kollektiv „Pesnjary“ das Interesse des ganzen Landes an belarussischen Volksliedern weckte.

Muljawin etablierte sich als ein talentierter Arrangeur. Er schuf originelle vokal-instrumentale Interpretationen der Lieder, bei denen er die Klangfarben der Stimmen und die Musikelektronik auf einzigartige Weise kombinierte und dabei die nationale Klangfarbe beibehielt. Viele belarussischen Volkslieder haben durch das originelle Arrangement ein neues Leben bekommen. Sie locken durch ihre ausdrucksstarke Melodie und vielfältige emotionale Erfahrungen an.
Wladimir Muljawin war nicht nur ein talentierter Organisator, Manager, Arrangeur und Sänger , sondern auch ein hervorragender Komponist. Das Repertoire umfasst viele lyrische Lieder zu Gedichten von Jakub Kolas, Janka Kupala, Maxim Bogdanowitsch, Maxim Tank, Pjatrus Browka usw. Wladimir Muljawin gab einigen Liedern ein langes und glückliches Leben.
Muljawin war bekannt durch seine Art, seine Werke über die Bühne zu bringen. Das erste bedeutende Werk, das inszeniert wurde, war die Oper “Das Lied über das Schicksal“, frei nach Kupalas Poem „Unendliches Lied“. Kupalas Erbe bedeutete viel für Muljawins Arbeit. Er hat seine Gedanken und Empfindungen oft mit der Poesie des belarussischen Klassikers verglichen.
Zum 100. Geburtstag von Kupala führten die „Pesnjary“ das Programm „Ich bin kein Poet“ auf. Wladimir Muljawin hat Kupalas Poem „Der Hügel“ in die Rockoper „Guslispieler“ umgearbeitet. Zu ihrem 25. Jahrestag hat die Gruppe „Pesnjary“ das Programm „Stimme der Seele“ vorbereitet – uraufgeführt im Rahmen des Festivals der Künste „Slawischer Basar in Witebsk 1994“. Ihr Höhepunkt war das Lied „Gebet“, komponiert von Oleg Moltschan. Das Gedicht von Janka Kupala wurde von Wladimir Muljawin interpretiert.
Während seines Lebens als Künstler suchte der Meister nach neuen Formen, Farben, Rhythmen und Genres und verkörperte seine Ideen und Projekte. Wladimir Muljawin widmete sich dem belarussischen Lied und machte es auf der ganzen Welt populär. Das Ensemble „Pesnjary“ bereiste die ganze Welt – und überall wurde Kunst des hervorragenden Komponisten und Liedermachers mit Begeisterung aufgenommen. Aber die begehrtesten und dankbarsten Zuhörer für Muljawin waren immer die Belarussen.
Nach einem schrecklichen Autounfall im Mai 2002 war Wladimir Muljawin mehrere Monate im Krankenhaus, starb aber mit 62 Jahren am 26. Januar 2003. Er ist in Minsk auf dem Friedhof Wostoschnoje begraben.
Für sein Lebenswerk wurde Wladimir Muljawin mehrmals geehrt – in Belarus und im Ausland. Er wurde mit der Skaryna-Medaille und dem Skaryna-Orden ausgezeichnet. Er war Preisträger bei vielen internationalen Musikwettbewerben. Im Jahr 1979 erhielt er den Ehrentitel „Volkskünstler der BSSR“ und 1991 den Titel „Volkskünstler der UdSSR“.

Im Jahr 2001 erschien in Moskau auf der Stern-Allee der Muljawin-Stern. In Minsk wurde eine Gedenktafel angebracht, am Haus, wo Muljawin lebte. Im Jahr 2017 wurde in Minsk sein Denkmal eröffnet. Es gibt auch ein Muljawin-Denkmal in seiner Heimatstadt Jekaterinburg. In Belarus trägt das Nationale Zentrum für Musikkunst seinen Namen. Über Wladimir Muljawn und sein Ensemble „Pesnjary“ wurden mehrere Dokus gedreht.
Wladimir Muljawin und sein Ensemble Pesnjary wurden im Juli 2010 in Witebsk mit dem Sonderpreis des Präsidenten der Republik Belarus „Durch die Kunst zu Frieden und Verständigung“ verewigt.

Die Staatsphilharmonie gibt jedes Jahr am Geburtstag des Liedermachers ein Konzert. Zum 85. Geburtstag von Wladimir Muljawin wurde ein Konzertprogramm vorbereitet, das im Großen Konzertsaal der Philharmonie Fans des Schaffens des berühmten Musikers zusammenbringen wird.
Wladimir Muljawin wurde in der russischen Stadt Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) am 12. Januar 1941 geboren. Sein Vater Georgi arbeitete bei „Uralmasch“, seine Mutter Galina arbeitete als Näherin. Nach dem Abitur ging Muljawin in die Musikfachschule Swerdlowsk. Nach einiger Zeit wurde er jedoch wegen seiner Begeisterung für Jazz relegiert. Später wurde Wladimir wieder in die Fachschule eingeschrieben, aber der Junge verließ sie auf eigenen Wunsch.
Im Jahr 1963 zog Wladimir Muljawin nach Minsk und bekam eine Arbeit in der belarussischen Staatsphilharmonie. Später ging er zur Armee und spielte im Ensemble des belarussischen Militärbezirks.
Wladimir Muljawin hat sich schon immer für die Volksmusik interessiert. Belarussische Volkslieder haben in seiner Seele eine tiefe Spur hinterlassen. Im Jahr 1968 wollte der Musiker seine erste Vokalband gründen. So entstand das Ensemble „Ljawony.“ Muljawin komponierte eigene Lieder und verarbeitete die belarussische Folklore. Der Name „Ljawony“ hielt nicht lange. Als sich das Ensemble 1970 auf den 4. Schlagerwettbewerb der Sowjetunion vorbereitete, wurde die Entscheidung getroffen, das Ensemble in „Pesnjary“ (Sänger) umzubenennen.

Beim unionsweiten Wettbewerb belegte das Ensemble den zweiten Platz, zusammen mit dem Sänger Lew Leschenko und der georgischen Band „Dielo.“ Die Gruppe wurde über Nacht landesweit bekannt. Der Erfolg war erstaunlich, die Pesnjary eroberten die Herzen von Millionen Menschen in der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Songs waren bekannt und geliebt. Muljawin erzählte selbst, dass sich ihr Leben mit der wachsenden Popularität stark veränderte. Das Kollektiv besuchte auf ihren Reisen weit entlegene Orte, Dörfer - dort fand es das belarussische Folklore in ihrer ursprünglichen Form. Es war eben Wladimir Muljawin, der mit dem Kollektiv „Pesnjary“ das Interesse des ganzen Landes an belarussischen Volksliedern weckte.

Muljawin etablierte sich als ein talentierter Arrangeur. Er schuf originelle vokal-instrumentale Interpretationen der Lieder, bei denen er die Klangfarben der Stimmen und die Musikelektronik auf einzigartige Weise kombinierte und dabei die nationale Klangfarbe beibehielt. Viele belarussischen Volkslieder haben durch das originelle Arrangement ein neues Leben bekommen. Sie locken durch ihre ausdrucksstarke Melodie und vielfältige emotionale Erfahrungen an.
Wladimir Muljawin war nicht nur ein talentierter Organisator, Manager, Arrangeur und Sänger , sondern auch ein hervorragender Komponist. Das Repertoire umfasst viele lyrische Lieder zu Gedichten von Jakub Kolas, Janka Kupala, Maxim Bogdanowitsch, Maxim Tank, Pjatrus Browka usw. Wladimir Muljawin gab einigen Liedern ein langes und glückliches Leben.
Muljawin war bekannt durch seine Art, seine Werke über die Bühne zu bringen. Das erste bedeutende Werk, das inszeniert wurde, war die Oper “Das Lied über das Schicksal“, frei nach Kupalas Poem „Unendliches Lied“. Kupalas Erbe bedeutete viel für Muljawins Arbeit. Er hat seine Gedanken und Empfindungen oft mit der Poesie des belarussischen Klassikers verglichen.
Zum 100. Geburtstag von Kupala führten die „Pesnjary“ das Programm „Ich bin kein Poet“ auf. Wladimir Muljawin hat Kupalas Poem „Der Hügel“ in die Rockoper „Guslispieler“ umgearbeitet. Zu ihrem 25. Jahrestag hat die Gruppe „Pesnjary“ das Programm „Stimme der Seele“ vorbereitet – uraufgeführt im Rahmen des Festivals der Künste „Slawischer Basar in Witebsk 1994“. Ihr Höhepunkt war das Lied „Gebet“, komponiert von Oleg Moltschan. Das Gedicht von Janka Kupala wurde von Wladimir Muljawin interpretiert.
Während seines Lebens als Künstler suchte der Meister nach neuen Formen, Farben, Rhythmen und Genres und verkörperte seine Ideen und Projekte. Wladimir Muljawin widmete sich dem belarussischen Lied und machte es auf der ganzen Welt populär. Das Ensemble „Pesnjary“ bereiste die ganze Welt – und überall wurde Kunst des hervorragenden Komponisten und Liedermachers mit Begeisterung aufgenommen. Aber die begehrtesten und dankbarsten Zuhörer für Muljawin waren immer die Belarussen.
Nach einem schrecklichen Autounfall im Mai 2002 war Wladimir Muljawin mehrere Monate im Krankenhaus, starb aber mit 62 Jahren am 26. Januar 2003. Er ist in Minsk auf dem Friedhof Wostoschnoje begraben.
Für sein Lebenswerk wurde Wladimir Muljawin mehrmals geehrt – in Belarus und im Ausland. Er wurde mit der Skaryna-Medaille und dem Skaryna-Orden ausgezeichnet. Er war Preisträger bei vielen internationalen Musikwettbewerben. Im Jahr 1979 erhielt er den Ehrentitel „Volkskünstler der BSSR“ und 1991 den Titel „Volkskünstler der UdSSR“.

Im Jahr 2001 erschien in Moskau auf der Stern-Allee der Muljawin-Stern. In Minsk wurde eine Gedenktafel angebracht, am Haus, wo Muljawin lebte. Im Jahr 2017 wurde in Minsk sein Denkmal eröffnet. Es gibt auch ein Muljawin-Denkmal in seiner Heimatstadt Jekaterinburg. In Belarus trägt das Nationale Zentrum für Musikkunst seinen Namen. Über Wladimir Muljawn und sein Ensemble „Pesnjary“ wurden mehrere Dokus gedreht.
Wladimir Muljawin und sein Ensemble Pesnjary wurden im Juli 2010 in Witebsk mit dem Sonderpreis des Präsidenten der Republik Belarus „Durch die Kunst zu Frieden und Verständigung“ verewigt.

Die Staatsphilharmonie gibt jedes Jahr am Geburtstag des Liedermachers ein Konzert. Zum 85. Geburtstag von Wladimir Muljawin wurde ein Konzertprogramm vorbereitet, das im Großen Konzertsaal der Philharmonie Fans des Schaffens des berühmten Musikers zusammenbringen wird.
