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Gesellschaft
07 April 2021, 12:00

Bildungsminister über Bildungsziel: Ausbildung und Erziehung im Interesse der Person und des Staates

Bildungsminister Igor Karpenko
Bildungsminister Igor Karpenko

MINSK, 7. April (BelTA) – Bildungsminister Igor Karpenko hat heute dem belarussischen Parlament den Gesetzentwurf „Über die Änderung des Bildungsgesetzbuches der Republik Belarus“ vorgestellt. Die Repräsentantenkammer der Nationalversammlung der 7. Legislaturperiode ist zur 5. Sitzung zusammengekommen.

Der Minister hat in der ersten Lesung des Gesetzes über die Bildungsziele gesprochen. Seiner Meinung nach seien es Ausbildung und Erziehung im Interesse der Person, der Gesellschaft und des Staates. Mit dem neuen Gesetzentwurf setzt der Staat seine Bildungspolitik konsequent fort, und zwar mit Schwerpunkten bessere Bildungsqualität, strukturelle und inhaltliche Neuerungen, Imagestärkung der belarussischen Bildung auf der Weltarena. Das Gesetz steht im Einklang mit mittel- und langfristigen Plänen der Republik Belarus im Bereich soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Die neue Fassung des Bildungsgesetzbuches enthält 17 Teile, 64 Kapitel und 297 Artikel sowie eine reihe von Änderungen und Novellen. Sie betreffen sowohl das Bildungssystem als Ganzes als auch einzelne Aspekte.

In der neuen Fassung des Gesetzbuches wurden einige Begriffe eingeführt, die es früher nicht gab. Manche Definitionen wurden präzisiert oder korrigiert. „Die Bildung selbst wird als Ausbildung und Erziehung verstanden, die im Interesse der Person, der Gesellschaft und des Staates liegen und auf eine intellektuelle, geistige, körperliche, kreative und berufliche Entwicklung der Persönlichkeit gerichtet sind. Die Bildung wird nicht nur als eine allseitige persönliche Entwicklung der Lernenden verstanden, sondern als ein Prozess der Kompetenz-Vermittlung, bei dem die Person das erworbene Fachwissen in der Praxis verwenden kann“, so Minister.

Der Gesetzentwurf wurde mit dem Ziel ausgearbeitet, die Normen des geltenden Bildungsgesetzbuches zu verbessern und den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Bei der Erarbeitung des neuen Gesetzentwurfes wurden die besten Praktiken im Bildungsbereich analysiert und berücksichtigt. Am Entwurf wirkten auch zuständige Ressortstellen und einzelne Bürger mit. Eine öffentliche Diskussion des Dokumentes fand statt.

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