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Bildungsminister über Details seines Berichts an den Präsidenten von Belarus

Gesellschaft 01.02.2019 | 17:04
Igor Karpenko (r.)
Igor Karpenko (r.)

MINSK, 1. Februar (BelTA) – Bildungsminister Igor Karpenko erzählte vor Journalisten über die Details seines Berichtes an den belarussischen Präsidenten. Darin informierte der Behördenleiter über die Entwicklung des nationalen Bildungssystems.

Der Minister bestätigte, dass Alexander Lukaschenko das Thema Bildung zur Chefsache gemacht habe. „Bildung ist ein sehr wichtiger Ressort. Die Bildung beschäftigt alle: Studenten, ihre Eltern und Großeltern. An einer qualitativ hochwertigen Bildung ist die ganze Gesellschaft interessiert. An einer Bildung, die nachhaltig gefördert wird und ernsthafte Ergebnisse zeigt“, sagte er. Diese Fragen seien beim Staatlichen Pädagogischen Rat erörtert worden. „Heute haben wir über die erzielten Ergebnisse dem Staatspräsidenten berichtet“, erzählte er.

Alexander Lukaschenko habe die Qualität der allgemeinen Mittelschulbildung und der Hochschulbildung in den Mittelpunkt der Beratung gestellt.

Igor Karpenko erzählte in diesem Zusammenhang über einige Neuerungen, zum Beispiel über die Einführung neuer Lehrprogramme in den Schulen. „Wir sehen das Hauptproblem im Fehlen der notwendigen methodischen Kultur und des methodischen Wissens der Schullehrer“, zeigte sich der Bildungsminister überzeugt. „In diesem Zusammenhang einigten wir uns darauf, dass wir Schullehrern entsprechende Fortbildungskurse und methodische Workshops anbieten werden. Darüber hinaus werden wir uns darum bemühen, nicht nur Lehr- und Arbeitsbücher herauszugeben, sondern bessere Didaktisierungen und Materialien für die Unterrichtsvorbereitung.“

Das Bildungsministerium plant eine weitere Revision der Lehrplanstruktur und einer obligatorischen Stundenzahl pro Woche. „Wir werden unsere Entscheidungen aufgrund der Meinungen von Experten und der pädagogischen Gemeinschaft treffen. Wir werden zum Beispiel auf die Abschlussprüfungen neu schauen müssen, vor allem darauf, wie kompatibel sie mit Eintrittsexamen an Hochschulen sind. Die Vorbereitung auf die Immatrikulation muss so gestaltet werden, dass sie in den Schulen auf einem entsprechenden Niveau stattfindet“, sagte Karpenko.

Es seien keine revolutionären Erschütterungen geplant, alle Ansätze und Forderungen würden so formuliert, dass man darauf gefasst sein sollte, bemerkte Karpenko.

Im Bereich der Hochschulbildung seien einige Änderungen vorgenommen worden. „Im Auftrag der Volkswirtschaft haben wir die Immatrikulationszahlen gesenkt. Waren im Jahr 2011 an belarussischen Hochschulen 430.000 Studenten immatrikuliert, sind es heute 283 Tsd. Das ist eine spürbare Senkung“, stellte er fest. In besonders nachgefragten Fächern wie IT sei die Zahl der Studierenden mehrfach vergrößert worden.

Was die Lehrprogramme angehe, müsse es keine Überschneidungen oder Wiederholungen geben, so Karpenko. Auch im Bereich der praxisorientierten Bildung von Fachkräften müsse es eine Kooperation mit Auftraggebern, konkreten Betrieben und Organisationen geben.

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