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BRSM erörtert belarussisch-österreichische Beziehungen mit Experten

Gesellschaft 06.11.2019 | 12:52
Archivfoto
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MINSK, 6. November (BelTA) – Der Belarussische Jugendverband (BRSM) und die Expertengemeinschaft haben die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Belarus und Österreich besprochen. Die Diskussion fand am Rande des belarussisch-österreichischen Rundtisches in Wien statt. Das gab der zweite Sekretär des Zentralkomitees des BRSM, Oleg Dikun, einem BelTA-Korrespondenten bekannt.

Solche Diskussionsplattform wurde zum ersten Mal durchgeführt. Die Co-Veranstalter des Experten-Rundtisches waren das Internationale Friedensinstitut und der Belarussische Jugendverband. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter der wissenschaftlichen Gemeinschaft, verschiedene österreichische Nichtregierungsorganisationen und Experten aus beiden Ländern. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Jugendagenda zur Förderung des Zusammenwirkens mit der Zivilgesellschaft statt.

„Die bilateralen Beziehungen, Innen- und Außenpolitik, Umweltsicherheit sowie die Einbeziehung junger Menschen in die Lösung all dieser Fragen wurden zum Gegenstand heftiger Diskussionen während des Rundtisches. Die österreichische Expertengemeinschaft wurde über die Ansichten von Belarus im Bereich Jugendpolitik informiert. Die Teilnehmer fanden Berührungspunkte zur Förderung des Konzeptes zur Stärkung der Rolle kleiner Länder in den internationalen Beziehungen im Kontext der belarussischen Idee von „Helsinki 2“, erzählte Oleg Dikun.

Ihm zufolge würden die belarussische Jugend und die Expertengemeinschaft gemeinsame Punkte für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen aktiv besprechen.

„Belarussische Vertreter betonten den Schlüsselwert Österreichs als Partner unseres Landes unter EU-Staaten. Vertreter der österreichischen Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftskreise, der jugendlichen parteilichen Strukturen teilen die Besorgnis von Belarus zur Frage der Sicherheitskrise in Europa und sind bereit, belarussische Initiativen im Bereich Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Russland und NATO in Bezug auf die friedliche Beilegung des Konfliktes in der Ukraine zu fördern“, bemerkte der zweite Sekretär des Zentralkomitees.

Darüber hinaus betonen die Österreicher das Interesse an der weiteren Zusammenarbeit mit Belarus und seiner Entwicklung als souveräner Staat, der als Geber für die Stabilität in der Region fungiert. „Professor Heinz Gärtner aus der Universität Wien, Doktor der Politikwissenschaft, betonte in seiner Grußansprache die Wichtigkeit des Strebens nach Neutralität in der Außenpolitik von Belarus sowie jene Tatsache, dass sich die belarussische Jugend der Bedeutung einer friedlichen nachhaltigen Entwicklung im modernen Staat bewusst ist und auch in Zukunft diese Prinzipien einhalten wird“, fügte Oleg Dikun hinzu.

Die Teilnehmer der Veranstaltung hoben die Wichtigkeit von Kontakten auf Ebene der Jugend- und Gesellschaftsdiplomatie für den Aufbau der vertrauensvollen Beziehungen zwischen den Staaten hervor.

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