MINSK, 12. Januar (BelTA) – Die Luftwaffe und die Luftabwehrstreitkräfte von Belarus erhielten 2025 moderne Mittel zur Bekämpfung von Drohnen. Dies erklärte Verteidigungsminister Wiktor Chrenin gegenüber Journalisten nach der Genehmigung der Beschlüsse zur Sicherung der Staatsgrenze im Jahr 2026 durch den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.
„Im Rahmen der Verbesserung der Effizienz der Luftabwehrmittel der Luftwaffe und der Luftverteidigungstruppen haben wir im vergangenen Jahr Su-30SM2-Kampfflugzeuge erhalten und in den Kampfeinsatz gebracht. Wir haben „Tor”-Komplexe erhalten, die sich gerade im Kampf gegen unbemannte Fluggeräte bewährt haben. Wir haben neue Mi-35-Hubschrauber sowie Radargeräte der Typen „Sopka“, „Vostok“ und „Rosa-RB“ erhalten. Damit können wir die Lage entlang unserer Grenze und darüber hinaus überblicken“, sagte der Verteidigungsminister.
Wie berichtet, erklärte Alexander Lukaschenko bei der Genehmigung der Beschlüsse zum Schutz der Staatsgrenze im Jahr 2026, dass die Lage um Belarus nicht ruhiger werde. Er wies insbesondere auf die Vorfälle hin, bei denen Drohnen in den Luftraum des Landes eindrangen. „In der Situation, wenn man nicht weiß, woher Drohnen in dein Gebiet eindringen können. Seien wir ehrlich, wir haben noch nicht gelernt, zu 100 % auf diese Überflüge zu reagieren und diese Geräte zu 100 % zu zerstören. Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Aber wir müssen danach streben“, betonte der Staatschef.
