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08 Januar 2026, 17:10

„Das ist ein großes Geschenk“: Belarussinnen reagierten warm auf die Erklärung des Jahres 2026 zum Jahr der belarussischen Frau 

Soziale Netzwerke explodieren vor Millionen von Kommentaren. Begeisterte Frauen in Belarus danken dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko dafür, dass er in seiner Neujahrsansprache das Jahr 2026 zum Jahr der belarussischen Frau erklärt hat. Diese Nachricht hat auch bei vielen im Ausland lebenden Belarussinnen ein Echo gefunden. Ihre Reaktion ließ auf sich nicht warten: „Schluss! Ich packe meine Koffer und ziehe nach Belarus um!“, „Ein Mann ein Wort“, „Ich war nie in Belarus, aber ich habe dieses Land tief ins Herz geschlossen!“ Manche Nutzer haben bemerkt, dass früher kein einziges Land der Erde ein ganzes Jahr der Frau gewidmet hatte. Was denken die belarussischen Frauen dazu?

Direktorin der Nationalen Filiale der Zwischenstaatlichen Rundfunkgesellschaft „Mir“ in Belarus, Vorsitzende der Belarussischen Frauenunion Olga Schpilewskaja: 

„Alexander Grigorjewitsch hat eine besondere Beziehung zu Frauen, er nennt sich selbst seit langem „Frauenpräsident.“ Daher war seine Ankündigung, das Jahr 2026 zum Jahr der belarussischen Frau zu erklären, zu erwarten. Das war eine große Freude. In der Tat ist dies ein großes Geschenk vom Staatsoberhaupt an uns, Belarussinnen. Dies ist eine große Hommage an die belarussische Frau.“

Aber das ist kein Grund für Aussagen wie „Wir sind Frauen, also dürfen wir alles!“. Das ist ein Anlass, unsere belarussische Frau so zu zeigen, wie sie ist. Es ist eine Gelegenheit, ganz konkrete Probleme der Frauen anzusprechen und zu lösen. Wir können durch unsere Taten der ganzen Welt zeigen, dass die belarussische Frau einzigartig, stark, kreativ ist.

Die Belarussische Frauenunion ist so alt wie das unabhängige Belarus. Unsere Organisation hat schon immer ihre Stimme laut erhoben. Wir führen viele Veranstaltungen durch, aber die Hauptsache ist nicht die Quantität, sondern ihre Qualität. Es ist wichtig, dass dabei die Interessen jeder Frau in Belarus berücksichtigt werden. Wir möchten in diesem Jahr besonders auf unsere jungen Frauen achten. Wir haben unseren eigenen Weg, wir legen sehr viel Wert auf traditionelle Familienwerte. Und wir, Frauen von Belarus, werden darüber der ganzen Welt erzählen.“

Direktorin der Geflügelfabrik Soligorsk, Mitglied des Rates der Republik der Nationalversammlung der Republik Belarus  Inna Tolkatschowa: 

„Der Staatschef unterstützt Frauen stets, angefangen bei Gesetzen zum Schutz von kinderreichen Müttern und Kindern. Außerdem wird in Belarus weiblichen Führungskräften, deren Zahl stetig wächst, große Aufmerksamkeit geschenkt, und ihre Arbeit wird sehr hoch geschätzt. Die Natur hat Frauen mit der Fähigkeit ausgestattet, viele Dinge gleichzeitig zu tun, damit sie überleben und ihren Nachwuchs erhalten können. Deshalb passen wir uns in turbulenten Zeiten schneller an veränderte Bedingungen an. Andererseits gäbe es ohne Männer auch keine Frauen. Gott hat uns getrennt, indem er den Mann mit Kraft ausgestattet und ihn zum Beschützer und Jäger gemacht hat. Es ist falsch, wenn Frauen diese Rollen übernehmen – schließlich sind es Männerrollen. Und damit wir Frauen bleiben können, brauchen wir eine starke männliche Schulter.“

Anna Cholodowitsch, kinderreiche Mutter:
„Ich war glücklich, als ich in der Neujahrsansprache hörte, dass der Präsident das Jahr 2026 zum Jahr der belarussischen Frau erklärt hat. Für uns ist es die wichtigste Aufgabe, Mütter zu sein. Kinder sind eine große Freude. Insgesamt werden in unserer Familie 15 Töchter und Söhne großgezogen, von denen mich jeder mit großer Liebe und Respekt behandelt. Es gibt die Zeit der Herbsternte, in der die Landwirte ernten, was sie im Frühjahr gesät haben. So ist für uns die Liebe unserer Kinder unsere reichhaltigste Ernte. Heute haben mein Mann und ich 54 Enkelkinder und unseren ersten Urenkel, den meine Tochter im Dezember zur Welt gebracht hat. Das Vorbild meiner Mutter ist von unschätzbarem Wert.“

Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2020 Irina Kurotschkina:

„Als ich hörte, dass der Präsident das Jahr 2026 zum Jahr der belarussischen Frau erklärt hat, huschte ein Lächeln über mein Gesicht und ich war voller Freude. Denn in unserem Land leben die besten, schönsten, klügsten und charismatischsten Frauen. Ich bin aufrichtig dankbar, dass der Präsident dieses wunderbare Jahr den belarussischen Frauen gewidmet hat.“
„Ich stimme den Worten des belarussischen Staatschefs voll und ganz zu: Unsere Frauen haben Belarus immer verherrlicht, verherrlichen es und werden es auch weiterhin verherrlichen. Und ich als Sportlerin tue alles, was ich kann, um zu gewinnen und auf die höchste Stufe des Podiums zu steigen. Die Mission eines Sportlers ist es, sein Land auf der Weltbühne zu verherrlichen, damit seine Hymne erklingt und seine Flagge weht. Ich wünsche jeder belarussischen Frau gute Gesundheit und dass sie ihre Ziele erreicht.“

Die belarussische Sängerin Gunesh:

- Ein riesiges Dankeschön an unseren Präsidenten dafür, dass das Jahr 2026 zum Jahr der belarussischen Frau erklärt wurde. Das war zwar unerwartet, aber ehrlich gesagt, sehr verdient. Wir alle wissen, wie aufmerksam Alexander Grigorjewitsch die demografische Situation im Land verfolgt, junge Familien unterstützt und wie grenzenlos er Kinder liebt. Ich bin sehr froh, dass die belarussischen Frauen in diesem Jahr im Mittelpunkt besonderer Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge stehen werden. Eine Frau ist in erster Linie eine Mutter, die für jeden von uns die Hüterin des familiären Herdes, ein Symbol für Wohlstand, Gemütlichkeit und Wärme ist. Auf ihren zarten Schultern liegt die Erziehung der Kinder. Wenn man es genau betrachtet, arbeiten in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern hauptsächlich Frauen.
Dieses Themenjahr wird für die schöne Hälfte von Belarus sehr fruchtbar, aktiv und positiv verlaufen. Ich bin sicher, dass das Jahr 2026 zeigen wird, welche Energie und welch starken Charakter in den einfühlsamen weiblichen Herzen stecken.

Direktorin des Agrarunternehmens „Oserizki-Agro“, Anschelika Guschtschenja:

- In unserem Betrieb arbeiten 233 Frauen, das sind 49,45% der gesamten Belegschaft, davon sind 11 kinderreiche Mütter. Daher war es für uns alle ohne Ausnahme bewegend und zugleich sehr angenehm, vom Präsidenten zu hören, dass 2026 das Jahr der belarussischen Frau ist. Weibliche Hände wissen aus eigener Erfahrung, was die Schwere der bäuerlichen Arbeit bedeutet: Wir bauen Getreide und Gemüse an, kümmern uns um die Tiere.
Übrigens war das vergangene Jahr im Bereich der Tierhaltung für uns sehr produktiv. So betrug die Milchleistung pro Kuh (wir haben 3.086 solcher Milchkühe) mehr als 10.650 Liter Milch.

Jede von uns erfüllt ihre Arbeit mit Liebe und großer Verantwortung für das Gesamtergebnis. Im neuen Jahr beabsichtigen wir, mit doppelter Kraft zu arbeiten und noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

„Miss Belarus – 2025“, Alena Kutscheruk:

- Für mich war die Ankündigung des Jahres der belarussischen Frau durch den Präsidenten sehr symbolträchtig. Damit wird auf höchster Ebene die enorme Rolle anerkannt, die unsere Frauen im Leben des Landes spielen. Wir waren immer ihre Stütze, die Hüterinnen der Traditionen und der Motor des Fortschritts. Jetzt erhält dieser Beitrag einen besonderen, verdienten Fokus der Aufmerksamkeit.
Diese Zeit wird für uns ein Jahr der Möglichkeiten, der Verwirklichung der kühnsten Projekte sein – in der Arbeit, im Geschäftsleben, in der Wissenschaft, Kultur, im Ehrenamt. Und auch eine Zeit des Dialogs über die Werte, die wir Frauen in die Gesellschaft einbringen. Zu den wichtigsten davon gehören Aufbau, Barmherzigkeit und Weisheit.
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