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Gesellschaft
01 Dezember 2025, 16:49

Delegierte der AVV: Wie Kreativität den Tourismus in Belarus ankurbeln kann

BREST, 1. Dezember (BelTA) - Belarus verfügt über ein enormes touristisches Potenzial, und es bedarf mehr Kreativität, um die Reiseziele zu bewerben. Raisa Gorbatsch, Direktorin des Museums für Geschichte und Heimatkunde in Iwazewitschi und Delegierte der Region Brest bei der Allbelarussischen Volksversammlung (AVV), äußerte diese Auffassung in einem Interview.

Raisa Gorbatsch bezeichnete die AVV als ein sehr wichtiges politisches und historisches Ereignis. „Wir diskutieren das Programm, an dem wir in den nächsten fünf Jahren arbeiten werden, daher muss alles sorgfältig abgewogen werden. Mir gefällt der Ausdruck: kritisieren und vorschlagen, vorschlagen und umsetzen, umsetzen und verantworten! Dieser könnte im Grunde als Motto für die Diskussion des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms für 2026-2030 dienen“, so die Museumsdirektorin. „Ich arbeite im Kulturbereich, und mein vertrautes Gebiet ist mir wichtig. Wir müssen weiterarbeiten, aber effizienter und produktiver. Vieles hängt von jedem Einzelnen von uns ab.“

Eine der Prioritäten des Programms 2030 ist die Erschließung des touristischen Potenzials. „Wir verfügen über ein enormes touristisches Potenzial mit vielen Reisezielen und einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Der Raum um Iwazewitschi ist beispielsweise stolz auf das Naturschutzgebiet Wygonoschtschanski. Chowanschtschina präsentiert sich sowohl als militärhistorische Stätte als auch als Naturschutzgebiet von regionaler Bedeutung. Allein in unserem Kreis Iwazewitschi gibt es viele solcher Orte, die wir für Touristen attraktiv machen und Belarus als ein interessantes und vielfältiges Land präsentieren können“, betonte Raisa Gorbatsch.

Sie ist überzeugt, dass mehr Anstrengungen und Kreativität nötig sind, um touristische Ziele zu bewerben. „Es ist wichtig, nicht nur möglichst viel zu erzählen, sondern es auch «schmackhaft» zu machen“, erklärte sie. „Damit die Leute es ausprobieren und anderen davon erzählen, es ihren Familien und Freunden empfehlen. Ich bin sicher, wir werden noch mehr Touristen haben, aber wir müssen uns darum bemühen und die Sehenswürdigkeiten attraktiver gestalten. Es gibt noch viel zu tun“, schloss die Direktorin des Museums.
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