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24 Dezember 2025, 13:50

„Die Pläne der Gegner haben sich nicht geändert“. Tertel gab einige Details zur Arbeit des Auslandsnachrichtendienstes bekannt

Iwan Tertel
Iwan Tertel
MINSK, 24. Dezember (BelTA) – Die Ergebnisse der Arbeit des Auslandsnachrichtendienstes zeigen, dass sich die langfristigen Pläne der Gegner von Belarus nicht geändert haben. Das erklärte der Vorsitzende des Komitees für Staatssicherheit (KGB), Iwan Tertel, gegenüber Journalisten im Anschluss an einen Bericht an den belarussischen Präsidenten.

Iwan Tertel bemerkte, dass dem Staatsoberhaupt im Rahmen des Berichts detailliert über die Arbeit des Komitees für Staatssicherheit berichtet wurde, einschließlich der Bereiche Auslandsgeheimdienst und Spionageabwehr. In diesem Zusammenhang wurde der schwierigen Lage Aufmerksamkeit geschenkt, die sich sowohl um Belarus herum als auch in einzelnen Weltregionen entwickelt. Der KGB-Chef betonte, dass die Ergebnisse der Arbeit von Auslandsnachrichtendienst und Spionageabwehr in die wichtigsten Entscheidungen einfließen, auch im außenpolitischen Bereich.

„Wenn wir allgemein über die Arbeit des Auslandsnachrichtendienstes sprechen, ist das ein absolut geschlossenes Thema. Dennoch zeigt unsere Öffentlichkeit natürlich Interesse für einige Fragen, und auf Anweisung des Präsidenten informieren wir unser Volk über bestimmte Themen, mit denen sich unser Auslandsnachrichtendienst befasst“, sagte Iwan Tertel.
Der KGB-Chef stellte fest, dass der Auslandsnachrichtendienst dort präsent ist, wo Belarus seine lebenswichtigen nationalen Interessen sieht oder wo potenzielle Bedrohungen für den Staat entstehen. „Derzeit sind dies natürlich Fragen im Zusammenhang mit der Konzentration militärischer Anstrengungen in Nachbarstaaten. Wir sehen, wie die Verteidigungshaushalte aufgestockt werden, wie die Infrastruktur potenzieller Kriegsschauplätze ausgebaut wird. Wir sehen auch, dass es absolut keine Grundlage für solche Maßnahmen gibt. Und das beunruhigt uns. Das ist eine zusätzliche Aufgabe für den Auslandsnachrichtendienst – die wirklichen Pläne in Bezug auf unser Land aufzudecken“, erklärte er.

Darüber hinaus, so Iwan Tertel weiter, berichtet der Auslandsnachrichtendienst dem Staatsoberhaupt über mögliche aggressive Absichten gegenüber Belarus. „Ich möchte auf der Grundlage von dokumentarischen Materialien, die dem Staatsoberhaupt berichtet werden und auf deren Grundlage Entscheidungen getroffen werden, feststellen, dass sich die langfristigen Pläne unserer Gegner nicht geändert haben. Das ist eine geopolitischer Umbruch in der Region und die damit verbundenen Ziele – ein Wechsel der Verfassungsordnung in Belarus“, betonte er.

Iwan Tertel wies auch auf subversive Zentren hin, die sich in Nachbarstaaten befinden und allmählich degenerieren. Zwischen ihnen wachsen Widersprüche und es gibt Konfrontationen im Zusammenhang mit Versuchen, die Finanzierung aufzuteilen. „Sie schrumpft angesichts der Probleme, die die westlichen NATO-Länder derzeit haben. Für die nahe Zukunft sind 30 Millionen Dollar zugeteilt worden, was ihrer Einschätzung nach nicht ausreicht. Gleichzeitig verändert sich die Taktik, es gibt eine Überarbeitung der Ansätze zur Zielerreichung. Es gibt bestimmte Trends, die jetzt umgesetzt werden sollen. Insbesondere die Ausrichtung auf unsere Jugend, auf den Staatsapparat. Wir versichern Ihnen, dass diese Pläne nicht in Erfüllung gehen werden“, sagte Iwan Tertel.

Insgesamt würden der Auslandsnachrichtendienst und die Spionageabwehr die vom Oberbefehlshaber festgelegten Aufgaben erfüllen, so der Vorsitzende des Staatssicherheitskomitees. „Übrigens gab es in diesen Tagen ein Jubiläum – 105 Jahre des Auslandsnachrichtendienstes des Komitees für Staatssicherheit. Ein bedeutendes Datum für das gesamte Team des Auslandsnachrichtendienstes. Ich möchte betonen, dass im Geheimdienst Menschen von besonderem Charakter arbeiten, die ihrem Vaterland ergeben sind. Wir leben in Frieden, während sie faktisch in einer Kampfsituation ihre Kämpfe an der unsichtbaren Front führen und sich in verschiedenen schwierigen Situationen befinden. Ich möchte im Auftrag des Staatsoberhauptes die Gelegenheit nutzen, ihnen die besten Wünsche zu übermitteln. Durchhalten, durchhalten, durchhalten... Wir vergessen nie, welche Aufgaben Sie lösen, was Sie für das Vaterland tun“, versicherte Iwan Tertel.
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