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"Thema im Gespräch "
MINSK, 22. April (BelTA) – In den laufenden Gesprächen handeln Belarus und die USA äußerst pragmatisch. Das erklärte der Abgeordnete der Repräsentantenkammer und Politologe Alexander Schpakowski im BELTA-Projekt „Thema im Gespräch.“
„Man muss sagen, dass Belarus und die USA in den Gesprächen äußerst pragmatisch handeln. Wir machen uns keine Illusionen über weitreichende geopolitische Pläne der USA. Diese haben sich seit der Mitte des letzten Jahrhunderts nicht geändert“, sagte Alexander Schpakowski. „Gleichzeitig verstehen die Vereinigten Staaten von Amerika, wie ich glaube, sehr gut, dass Belarus nicht von dem Kurs abgebracht werden kann, den wir einst praktisch zu Beginn des souveränen Weges unseres Landes eingeschlagen haben, als Alexander Lukaschenko vom belarussischen Volk erstmals zum Präsidenten gewählt wurde.“
So verfolge, so betonte er, jede Seite mit kleinen Schritten ihre eigenen Ziele: „Aber Diplomatie ist im Großen und Ganzen die Kunst des Kompromisses. Und die wahre diplomatische Kunst besteht wahrscheinlich nicht nur darin, Bündnisse zu schließen und sich mit Freunden zu verständigen. Sie besteht auch darin, Konfliktsituationen mit Staaten, die gemeinhin als unfreundlich gelten, zu verringern und zu minimieren."
Alexander Schpakowski stellte fest, dass Belarus nie der Initiator von Spannungen in den Beziehungen zu den USA gewesen war. „Mehr noch: Während der gesamten Zeit, obwohl wir uns im entgegengesetzten geopolitischen Lager befinden, hat Minsk stets seine Bereitschaft zur friedlichen Koexistenz mit den Vereinigten Staaten von Amerika erklärt. Dabei ist für uns die souveräne Entwicklung die Priorität“, fügte der Politologe hinzu.
