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23 Januar 2026, 12:18

„Dummheit ohnegleichen“: Asarow kommentiert Klitschkos Appell an Kiewer Bürger, die Stadt wegen Blackout zu verlassen

MINSK, 23. Januar (BelTA) – Der Appell des Kiewer Bürgermeisters Witali Klitschko an die Einwohner, die Hauptstadt wegen des Blackouts zu verlassen, führt deutlich vor den Augen, dass die Hilflosigkeit der ukrainischen Führung in der aktuellen Situation an Fahrlässigkeit und Verbrechen grenzt. Das sagte Nikolai Asarow, ehemaliger ukrainischer Premierminister (2010-2014),in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA. 
Die ukrainische Regierung hat es mit einer Situation zu tun, wenn die Hauptstadt und andere Regionen des Landes ohne Licht und Wärme geblieben sind. Angesichts des Blackouts rief der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko die Stadtbürger auf, Kiew zu verlassen. Asarow kommentierte dieses Statement wie folgt: „Er (Klitschko) sagt: Nehmt warme Decken und verlasst die Stadt. Auf eine solche Dummheit muss man erst mal kommen!“

In Kiew befinden sich heute bis zu 3 Mio. Menschen. „Angenommen, rund 500. 000 Menschen sind ohne Wärme geblieben. So viele Menschen muss man erst einmal organisieren, ausführen und irgendwo unterbringen… Die Ukraine ist ein riesiger Staat. Man muss eine große Zahl von Kleinstädten vorbereiten, wo alles funktioniert. Wir reden von Unterkünften: Kindergärten, Schulen, andere Orte, wo man die Leute unterbringen kann“, betonte der ehemalige Premierminister.

„Stattdessen wälzen Klitschko und Selenskyj die Schuld für die aktuelle Situation aufeinander ab“, so Asarow.  „Der Streit tobt, die einfachen Menschen leiden, sie sind wirklich in Not. Es handelt sich um Hochhäuser, wo Wasserrohre  und Kanalisationsrohre gefroren sind. Leider leidet natürlich das einfache Volk. Und all das geschieht, weil das Land von den Menschen regiert wird, die dazu absolut nicht bereit sind“, fügte er hinzu.
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