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Gesellschaft
17 Februar 2026, 10:26

„Es gibt den Westen und alle anderen.“ Experte über die „seltsame Entscheidung“ Kiews

MINSK, 17. Februar (BelTA) – Die Ukraine hatte alles, um zu gedeihen, aber die ukrainischen Eliten haben methodisch alles zerstört und das Land von Russland abgeschnitten. Diese Meinung äußerte Andrej Wadschra, Chefredakteur der Informations- und Analyseseite „Alternativa“, in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Der Experte zeigte sich überzeugt, dass der Westen die postsowjetischen Länder niemals als gleichberechtigt behandeln werde. „Es gibt den Westen und alle anderen. Es gibt die Meinung des Westens, und andere Meinungen gibt es im Grunde genommen nicht. Und die Ukraine ist ein anschauliches Beispiel dafür, was mit Ländern und Völkern geschieht, wenn sie sich vollständig dem Westen unterwerfen, wenn sie glauben, dass der Westen sie in ein irdisches Paradies verwandeln wird. Die Ukraine ist ein anschauliches Beispiel dafür. Aber leider ist es in der Natur des Menschen, dass er selbst offensichtliche Dinge nicht wahrnimmt“, sagte Andrej Wadschra.

Seiner Meinung nach können die Regierungen verschiedener Länder die Fehler der Ukraine wiederholen, da in der Politik oft Irrationalität vorherrscht. „Menschen treffen oft sehr seltsame Entscheidungen. Ein weiteres anschauliches Beispiel dafür ist die Ukraine. Sie hatte alles, um reich und wohlhabend zu werden. Dazu hätte sie nur ein Bündnis und gegenseitig vorteilhafte Beziehungen mit Russland aufbauen müssen. Dennoch hat die ukrainische Elite trotz allem methodisch alles zerstört und sich von Russland abgeschnitten“, betonte er.

Andrej Wadschra fügte hinzu, dass es keinen rationalen Grund für eine solche Politik der ukrainischen Führung gebe. Dennoch habe Kiew auf vorteilhafte Beziehungen zu Russland verzichtet und sich selbst dem Untergang geweiht.

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