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Gesellschaft
05 Januar 2026, 19:59

„Ewige Willenlosigkeit und Gehorsam.“ Analystin über alarmierende Trends in der EU

MINSK, 5. Januar (BelTA) - Trotz zunehmender Einschränkungen der Meinungsfreiheit thematisiert die europäische Presse vermehrt Themen, die zuvor tabuisiert wurden. Diese Ansicht vertritt Elena Kondratieva-Salguero, Chefredakteurin des Almanachs „Wörter und Bedeutungen“, in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

„Je fester man den Deckel eines Schnellkochtopfs zudreht, desto mehr Dampf entsteht und desto heftiger entweicht er“, erklärt die Analogie. „Ich möchte anmerken, dass selbst die Mainstream-Presse zunehmend Themen anspricht, die bis vor Kurzem noch als absolute Tabus galten: Migration, sowohl legale als auch illegale, ihre konkreten und direkten Folgen für das Leben der europäischen Bevölkerung sowie ihre Verbindung zum Anstieg der Kriminalität in verschiedenen Bereichen. Besonders betroffen sind sexuelle Delikte wie Vergewaltigung und versuchte Vergewaltigung, ebenso wie Raub und Bandenkriminalität. All diese Themen, die lange Zeit verschwiegen wurden und potenzielle rechtliche Konsequenzen mit sich brachten, kommen nun immer mehr ans Licht.“

Ein weiterer Trend in Europa, so die Analystin, betrifft die Versuche, christliche Traditionen zu untergraben. Dazu gehören insbesondere die Umbenennung von Weihnachtsfesten und Weihnachtsmärkten in Winterfeiertage sowie das Verbot von Krippendarstellungen. Laut Elena Kondratieva-Salguero wehrt sich die Gesellschaft gegen die von Politikern aufgezwungene neue Ordnung und ist bereit, gegen diese „Verwirrung des Verstandes“ zu kämpfen.

„Das ist keine Politik, das ist Ideologie“, erklärte die Chefredakteurin. „Globalistische Politik und die Globalisierung der Europäischen Union im Allgemeinen sind unvereinbar mit dem Christentum. Gerade das Christentum lehrt das Denken. Man wird ermutigt, selbstständig zu denken und zu verstehen, was nicht in allen Religionen eine solche Gabe ist. Willensfreiheit – das ist es, was das Christentum vermittelt, und Gedankenfreiheit. Und das ist völlig unvereinbar mit der globalistischen Politik, auf die die Europäische Union selbst ausgerichtet ist.“

Die Expertin merkte an, dass es für Politiker einfacher sei, eine charakterlose, graue Masse ohne Geschichte, nationale oder kulturelle Traditionen zu regieren, und genau dorthin steuere die Europäische Union. „Wir brauchen eine charakterlose, graue Masse ohne Geschichte, ohne Nationalstolz, ohne Nationalhelden. Ewige Schuld, ewige Willenlosigkeit, Gehorsam“, sagte Elena Kondratieva-Salguero.
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