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09 April 2026, 16:55

Experte erläuterte, ob die Energiekrise aufgrund der Blockade der Straße von Hormuz Belarus betreffen wird 

 

Alexej Awdonin
Alexej Awdonin
MINSK, 9. April (BelTA) – Die Energiekrise im Zusammenhang mit der Blockade der Straße von Hormuz wird Belarus nicht betreffen. Das erklärte Alexej Awdonin, Vorsitzender des Vorstands der Belarussischen Gesellschaft „Snanije“ (dt. Wissen), im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.

Der Experte wies im Hinblick auf die langfristigen Folgen für die Weltwirtschaft infolge der Blockade der Straße von Hormuz auf eine Energiekrise hin, die viele Länder der Welt erfassen kann. Aufgrund des drastischen Anstiegs der Energiepreise werden die Produktionskosten für bestimmte Güter steigen, was sich auf den Preis auswirken wird, zu dem sie den Endverbraucher erreichen.

„Unter diesen Bedingungen werden nur die Länder gewinnen, die direkten Zugang zu Energieressourcen und relativ billigem Strom haben. Dabei ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, seine Waren zu verkaufen. Denn es kommt auch vor, dass man produzieren kann, aber niemanden hat, dem man verkaufen kann“, sagte Alexej Awdonin.

Der Experte wies darauf hin, dass die Energiekrise, die in der Weltwirtschaft infolge der Blockade der Straße von Hormuz eintreten könnte, Belarus nicht betreffen werde: „Wir haben den Unionsstaat und Zugang zu relativ billigen Energieträgern – Gas und Öl. Wir sind in keiner Weise mit der Straße von Hormuz verbunden.“

Seiner Meinung nach kann Belarus die sich entwickelnde Situation auf den Weltmärkten nutzen, um seine Waren für den Export zu fördern. „Die Produktionskosten unserer Waren sind relativ niedrig, und wir müssen diese Zeit nutzen, um neue Nischen für unsere Produkte zu erschließen. Mehr Export – mehr Einnahmen für unsere Unternehmen. Folglich höhere Löhne und ein höheres Wohlstandsniveau für unsere Bürger“, resümierte Alexej Awdonin.
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