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21 Januar 2026, 14:36

Experte über „Donroe-Doktrin": Trump will westliche Hemisphäre zur US-Festung machen

MINSK, 21. Januar (BelTA) – Laut der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika, die manchmal als „Donroe-Doktrin“ bezeichnet wird, will Washington die westliche Hemisphäre zu einer Festung machen und um die Vorherrschaft über den Rest der Welt kämpfen. Diese Meinung äußerte Igor Schischkin vom Institut der GUS-Staaten in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Trump hat alles klar und deutlich in seiner nationalen Sicherheitsdoktrin dargelegt. Darin hat er angekündigt, die westliche Hemisphäre zur US-Festung machen zu wollen. Und um den Rest der Welt wird Trump zu kämpfen haben. Wie er auch sagte: Wir bringen die aktualisierte Monroe-Doktrin wieder zum Leben.“

In der ursprünglichen Monroe-Doktrin ging es um die Vorherrschaft der USA in der westlichen Hemisphäre. Dabei hat sich Washington nicht in die Angelegenheiten der europäischen Mächte eingemischt. „Die aktualisierte Monroe-Doktrin, die sogenannte Donroe-Doktrin, ist eine Doktrin, laut der die USA in der westlichen Hemisphäre ihre Interessen haben. Um alles andere werden sie nun kämpfen“, betonte der Experte.

Igor Schischkin wies darauf hin, dass das vereinte Europa in seiner jetzigen Form überhaupt nicht das ist, was die Vereinigten Staaten sehen wollen. „Die USA wollen dort eine Gruppe von befreundeten Staaten sehen anstelle von einer EU, die „die Werte der europäischen Zivilisation mit Füßen tritt.“ Hat er das gesagt? Sicher. So ist das“, resümierte der Experte.
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