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Gesellschaft
11 Februar 2026, 14:40

Experte über Perspektiven der Beziehungen zwischen Belarus und den USA: Sie dürfen nicht von Stimmungsschwankungen der US-Verwaltung abhängen 

Pjotr Petrowski. Screenshot des Videos
Pjotr Petrowski. Screenshot des Videos
MINSK, 11. Februar (BelTA) – Falls es Belarus und den USA gelingt, Beziehungen aufzubauen, dürfen diese nicht von Stimmungsschwankungen in der US-Verwaltung abhängen. Das erklärte der Politologe Pjotr Petrowski im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BelTA.

Nach Meinung des Politologen müssten die Beziehungen, falls Minsk und Washington sie aufbauen könnten, stabil sein und nicht von Stimmungsschwankungen in der US-Verwaltung abhängen. „Sie dürfen nicht je nach Administration (der Vereinigten Staaten – Anm. BELTA) hin und her schwanken. Amerika muss ein für alle Mal eine Entscheidung über die Anerkennung der Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus sowie über die Durchführung einer entsprechenden Linie treffen“, sagte Pjotr Petrowski.

Gleichzeitig gehe es nicht um den Aufbau irgendwelcher Bündnisbeziehungen. Zu berücksichtigen sei auch die Tatsache, dass die Länder Osteuropas für die USA keine prioritären Partner seien, stellte er fest. „Was Polen betrifft, prahlt es mit spezifischen, wie sie sagen, ‚Premium‘-Beziehungen zu seinen überseeischen Verbündeten. Wir sehen ihren Warenumsatz, der einfach lächerlich ist. Und wir rechnen hier nicht auf einen Warenumsatz mit den Amerikanern. Aber wir können auf die Schaffung gemeinsamer Produktionen mit entsprechender Lokalisierung und dem Transfer von Kompetenzen rechnen“, betonte der Politologe.

Pjotr Petrowski ist der Ansicht, dass gerade die Schaffung solcher Produktionen in Belarus eine Garantie für ernsthafte Absichten der USA ist, nicht nur der bloße Versuch, Waren zu verkaufen, die in anderen Ländern nicht nachgefragt sind.
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