Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 11. Februar (BelTA) - Die von Donald Trump initiierte Einladung Minsks zur Teilnahme am Friedensrat steht in direktem Zusammenhang mit der Persönlichkeit des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Diese Ansicht äußerte der Militärwissenschaftler und Professor Nikolai Busin in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Die Einladung von Belarus zur Teilnahme am Friedensrat spiegelt die hohe Anerkennung der politischen Fähigkeiten unseres Landes wider. Sie ist eine persönliche Bewertung unseres Präsidenten als jemand, mit dem man konstruktiv kommunizieren kann, der in der Lage ist, regionale Prozesse zu beeinflussen und seit vielen Jahren effektive Lösungen für äußerst komplexe Herausforderungen zu finden“, erklärte Nikolai Busin. „Meiner Ansicht nach hängt die Einladung von Belarus vor allem mit der Persönlichkeit von Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko zusammen.“
Darüber hinaus ist der Experte der Ansicht, dass die Einladung von Belarus zum Friedensrat mit der beträchtlichen politischen Erfahrung des Präsidenten zusammenhängt. Er merkte außerdem an, dass Belarus sich in die Reihe anerkannter Führungsmächte einreiht. „Laut dem amerikanischen Präsidenten, der nicht mit den Schwachen spricht, ist unser Land durchaus in der Lage, die Entwicklungen in der Region zu beeinflussen“, betonte Nikolai Busin.
Der Experte fügte hinzu, dass in den letzten Jahren immer deutlicher geworden sei, dass die sogenannte Isolation von Belarus eine Illusion sei: „Wenn die USA mit Belarus sprechen, dann braucht man Deutschland oder Frankreich schlichtweg keine Beachtung zu schenken. Wir stehen auf Augenhöhe mit den USA, Russland und China. Ganz zu schweigen von Indien und Hunderten anderer Länder. Wir sind ein anerkanntes Land, das viele globale Prozesse beeinflussen kann. Wir werden nicht nur gesehen - wir werden genau beobachtet und uns wird zugehört.“
