MINSK, 25. Januar (BelTA) – Im Zuge der Überprüfung der Einsatzbereitschaft der belarussischen Streitkräfte legen die Soldaten und Offiziere ein durchaus hohes Ausbildungsniveau an den Tag. Diese Meinung äußerte Anatoli Bulawko, Mitglied des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für nationale Sicherheit, im Gespräch mit BELTA.
Der Oberbefehlshaber ordne solche Überprüfungen jährlich an, sagte der Experte. „Ihr Hauptziel ist immer dasselbe: Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass die belarussischen Streitkräfte bereit sind, ihre Kampfaufgaben zu erfüllen. Probleme sollen rechtzeitig aufgedeckt und schnellstens behoben werden, um künftige Schwierigkeiten zu vermeiden“, erklärte Anatoli Bulawko.
„Heute kann man feststellen, dass die Truppen einen zufriedenstellenden Ausbildungsstand zeigen und mit gestellten Aufgaben erfolgreich fertig werden“, betonte der Parlamentarier.
Gleichzeitig bemerkte das Mitglied des Ständigen Ausschusses, dass die Überprüfung nicht nur die eigentlichen Truppen betrifft, sondern auch das Nachschubwesen und die technische Versorgung der Armee. So kann man sich immer wider vergewissern, dass die belarussischen Streitkräfte in dieser höchst angespannten Zeit ausreichend vorbereitet sind, um jeder Herausforderung und Bedrohung entgegenzuwirken.
Die groß angelegte Überprüfung der Streitkräfte begann am 16. Januar auf Befehl des belarussischen Präsidenten. Alexander Lukaschenko kontrolliert den Ablauf der Überprüfung persönlich. Die Maßnahmen werden ohne Beteiligung des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs getroffen. Die Militäreinheiten werden in Kampfbereitschaft versetzt. Das vorrangige Ziel dieser Überprüfung ist es, ein objektives Bild zu erhalten. Deshalb finden die Maßnahmen plötzlich statt.
