Projekte
Staatsorgane
flag Sonntag, 17 Mai 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
22 März 2026, 21:22

Experten zur zweiten kostenlosen IVF-Behandlung: Das Wichtigste ist das Glück der Familie 

MINSK, 22. März (BelTA) - Das Hauptziel der staatlich finanzierten zweiten IVF-Behandlung ist es, Familien mit Kindern glücklich zu machen. Dies erklärte Waleri Malaschko, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für Gesundheitswesen, Körperkultur, Familie und Jugendpolitik der Repräsentantenkammer.

„Wir müssen verstehen, dass wir die demografischen Probleme nicht lösen, indem wir die Anzahl der staatlich finanzierten IVF-Behandlungen erhöhen. Gleichzeitig – und das ist das Wichtigste – machen wir Familien mit ihren eigenen Kindern glücklich“, so Waleri Malaschko.

Laut dem Abgeordneten verfügen belarussische Ärzte über modernste IVF-Technologien. Dies belege die hohe Erfolgsquote der IVF-Behandlungen im Land, die internationalen Standards entspreche.

„Wir verfügen über alle modernen Möglichkeiten, um Paaren, die aus verschiedenen Gründen keine Kinder bekommen konnten, dennoch den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen. Die entsprechenden Technologien werden in Belarus schon seit Längerem entwickelt und haben sich in den letzten 15 Jahren besonders stark weiterentwickelt“, fügte Waleri Malaschko hinzu. Er merkte an, dass sowohl die IVF-Technologien als auch die rechtlichen Aspekte des Verfahrens umfassend ausgebaut seien, weitere Fortschritte aber dennoch notwendig seien.

Ljudmila Makarina-Kibak, Mitglied des Belarussischen Frauenverbandes und habilitierte Medizinerin, betonte, dass die vom Staat angebotene kostenlose IVF-Behandlung sowohl für die betroffenen Familien als auch für den Staat große Vorteile mit sich bringt. „Einerseits bringt es Freude in eine Familie, ein Kind zu bekommen, andererseits trägt es zur Verbesserung der demografischen Lage in unserem Land bei“, erklärte Makarina-Kibak. Zudem ermöglichen die verfügbaren Technologien Frauen, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

„Die Tatsache, dass Präsident Alexander Lukaschenko sich überhaupt mit diesem Thema (der maximalen Vereinfachung des Zugangs zu künstlicher Befruchtung) befasst, bestätigt, dass unserem Staat das Wohl und die Gesundheit von Frauen und ihren Familien am Herzen liegen“, sagte sie.

Wie berichtet, soll der Erlassentwurf „Über die In-vitro-Fertilisation“ so schnell wie möglich fertiggestellt werden. Zu den Neuerungen gehört die Einführung eines kostenlosen zweiten IVF-Versuchs, nicht nur für verheiratete, sondern auch für alleinstehende Frauen. Außerdem ist geplant, das Mindestalter für einen zweiten Versuch auf 49 Jahre anzuheben. Frauen, deren erster Versuch erfolgreich war und die ein Kind zur Welt gebracht haben, sollen einen zweiten IVF-Versuch vor dem 49. Lebensjahr erhalten.
Abonnieren Sie uns auf
X
Letzte Nachrichten aus Belarus